Das Interhyp-Prinzip

Vorahnungen

By , 22. Januar 2012 06:43

Vor einiger Zeit bin ich mal auf das Portal der Zwangsversteigerungen gestoßen und habe es damals mehr aus Neugier mal abgegrast. Jetzt ist mir – mehr aus Verzweiflung, weil der Markt nichts brauchbares hergibt – der Link wieder eingefallen: http://www.zvg-portal.de/
Hmm, mal drüber schauen kann ja nicht schaden.

Erster Gedanke: ach schau mal an. In unserem Ort gibt es ja tatsächlich einen Termin. Oh, schon in gut zwei Wochen!
Hmm, mal sehen, Lage ist interessant. Sehr interessant sogar. Mal Google Maps anwerfen.
Ergebnis: geradezu perfekte Lage! (zumindest für meine Bedürfnisse; die meisten anderen nennen es „aAdW-Lage“)

Ein erster Gedanke schleicht sich ein: könnte es das sein? Unser zukünftiges Heim?
Die Intervention vom Großhirn kam postwendend und holte mich aus den Träumen zurück in die Realität. Bis es sooo weit ist, müssten schon eine Menge von Umständen zusammenpassen.

Also Kriegsrat mit Vera halten und die groben Fakten prüfen:

  • Lage: passt
  • Hausgröße: passt
  • Grundstücksgröße: passt
  • Zustand des Hauses: katastrophal. Aus den 60ern und nicht gepflegt. Ohoh…
  • Preis: hmm, spannender Punkt. Ist ja eine Zwangsversteigerung.

Fazit: prinzipiell interessant. Das wollen wir mal weiterverfolgen! Die nächsten Tage gibt es einiges zu tun!

Welches Häusle darf’s denn sein?

By , 20. Januar 2012 19:50

Die Entscheidung, welchen Haus-Anbieter man auswählt, habe ich mir vorab als einer schwierigsten überhaupt vorgestellt.
Die Anzahl an Firmen, die einen Häuserbau anbieten, ist schließlich nahezu unüberschaubar. Nach welchen Kriterien soll man sich da entscheiden? Und selbst wenn man Ratgeber, Tests und Vergleichsportale durchstöbert, liest und prüft, heißt das noch lange nicht, dass am Ende wirklich das gewünschte bei rauskommt.

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Preisniveau im Immobilienmarkt

By , 15. Januar 2012 07:01

Geht es eigentlich nur mir so? Oder waren die Preise für Häuser und Immobilen in den letzten Monaten extrem hoch?

In 2011 gab es wohl zwei Faktoren, die den Immobilienmarkt regelrecht leergeräumt haben: der niedrige Zins und die drohende Erhöhung der Grunderwerbssteuer. Beides hat im Zusammenspiel dafür gesorgt, dass das was auf dem Markt war, schnell wieder weg war und dass die Preise für Immobilien rein gefühlsmäßig sich irgendwo jenseits der Mondlaufbahn befanden.

Die Einführung der Grunderwerbssteuer von 5% und der Herbst haben dann anscheinend für eine kleine Delle gesorgt. Jedenfalls kam in den Wintermonaten kaum etwas Neues auf den Markt.

Jedenfalls hat es mir schon sehr erstaunt, wie leicht man bei Preisen von mehr als 400.000€ landen kann. Und das bitteschön nicht in einer zentralen Lage von Bonn oder Köln sondern bei uns „auf dem Land“. Und das waren dann noch nicht mals niegelnagelneue Schmuckkästchen sondern Häuser mit deutlichem Renovierungsbedarf.

Unser persönliches Highlight: ein Haus für gute 400.000€. Eigentlich gut gelegen und außen ganz adrett. Innen drinnen hat man dann gesehen, dass die oberste Etage einmal grundsaniert werden muss, d.h. alle Bodenbeläge raus, Tapeten von den Wänden. Rolladenkästen neu machen und den beschädigten Kamin reparieren. Den Garten müsste man übrigens auch schwer entrümpeln.

Einzige Genugtuung: die meisten Objekte mit Fantasiepreisen sind immer noch auf dem Markt…

Die Suche oder Wie Makler an die Spitze meiner persönlichen Dunkle-Seite-der-Macht-Liste gelangten

By , 8. Januar 2012 09:00

Wir sind jetzt seit Mitte 2011 auf der Suche nach einem eigenen Haus.
Am Anfang machte es sehr viel Spass. Dann kamen die Makler ins Spiel…

Mal ehrlich, wofür bekommen Makler so viel Geld? Rausgefunden haben wir es jedenfalls nicht.

Beispiele gefällig? Continue reading 'Die Suche oder Wie Makler an die Spitze meiner persönlichen Dunkle-Seite-der-Macht-Liste gelangten'»

Projekt „Hausbau“

By , 1. Januar 2012 09:00

Kennt ihr dieses Gefühl?

Dieses Gefühl, wenn man auf der Suche ist nach etwas Großem, nach etwas Wichtigem und man sich fragt, wie sich der Moment des Findens anfühlen wird. Vorausahnend, im Augenblick des ersten Betrachtens nicht zu wissen, dass man am Ziel seiner Suche angekommen ist. Jeden Moment darauf wartend, dass doch jetzt – genau jetzt! – der entscheidende, der finale Hinweis eintreffen muss, der die Suche beendet. Diese Ungeduld, dieses angespannte Warten, das sich selbst fragende Betrachten eines Fundes, ob dies nun das Ende der Suche darstellt.

So ging es mir bei der Suche nach meinem ersten Auto, so ging es mir bei der Suche nach meiner ersten Stelle und so ging es uns – meiner Frau Vera und mir – bei der Suche nach dem eigenen Haus. Diese Suche und die weiteren Geschehnisse möchte ich in diesem Blog beschreiben und begleiten, für uns als Tagebuch zum Festhalten und für die Welt da draußen zum mitlesen und mitfreuen und manchmal auch mitleiden.

Möge es mir meine Freizeit erlauben, das auch in die Tat umzusetzen…

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