Das Interhyp-Prinzip

Die Suche oder Wie Makler an die Spitze meiner persönlichen Dunkle-Seite-der-Macht-Liste gelangten

By , 8. Januar 2012 09:00

Wir sind jetzt seit Mitte 2011 auf der Suche nach einem eigenen Haus.
Am Anfang machte es sehr viel Spass. Dann kamen die Makler ins Spiel…

Mal ehrlich, wofür bekommen Makler so viel Geld? Rausgefunden haben wir es jedenfalls nicht.

Beispiele gefällig?

Sehr cool war das Maklerbüro, das uns vor einem Vor-Ort-Termin erst unbedingt in das hauseigene „Kino“ einladen wollte. Das wäre doch viel praktischer, als sich das Haus direkt anzuschauen.

Oder der Makler, der zugab, er nehme Fantasiepreise. In 1-2 Jahren finde sich schon jemand, der das bezahle.

Oder der Makler, der im Mercedes SLK ankam und uns direkt spüren liess, dass wir ja mal so gar nicht seine Klientel seien.

Oder der Makler, der meinte, in dem Haus werde nicht geraucht. Naja, nur in dem einen Zimmer da unten. Naja, bei offener Tür. Naja, Zigarren sind es schon. Ach, Sie sind Allergiker? Macht doch nichts. Streichen Sie einfach einmal drüber. Dann ist das alles weg.

Oder der Makler, der uns gerade den Keller eine Haus zeigte und ihn anpries: „Können Sie prima als Einliegerwohnung vermieten!“. Wir daraufhin: „Und wo wäre das Bad für die Wohnung?“
– Schweigen (es gab nämlich keines)
Dann der Versuch eines spontan zu entdecken: „Sekunde ich schau mal gerade!“ Und dann macht der Makler doch tatsächlich die Tür eines Einbauschranks auf. Selten so herzlich gelacht 😀

Oder der Makler, der das Haus wegen seiner hervorragenden Isolierung anpries. Die Vorbesitzer hätten nur 50€/Monat für Heizkosten ausgegeben. Später dann: „hier ist die Durchreiche von der Garage in den Keller in den separaten Holzlagerraum“. Und auf dem Grundstück zeigte er uns drei weitere Holzlagerplätze. Ja ne, is klar. Der Vorbesitzer jagt jeden Winter den halben Schwarzwald durch den Kamin und braucht deshalb keine Heizung. Aber der Makler erzählt was von guter Isloierung.
Man-o-man, hätte ich ein Feuerzeug gehabt, hätte ich dem Makler mal den Ofen von innen gezeigt und Hänsel-und-Gretel nachgespielt!

Grrrr!

Naja, dieses Kapitel haben wir zum Glück hinter uns. Aber das erzähle ich ein anderes Mal.

One Response to “Die Suche oder Wie Makler an die Spitze meiner persönlichen Dunkle-Seite-der-Macht-Liste gelangten”

  1. connie sagt:

    Echt hart! Das haben wir in England auch mit gemacht.
    Der Makler der erst Beweis sehen wollte dass wir das ueberhaupt bezahlen koennen bevor er uns das Haus zeigt.
    Der Makler der nicht auftauchte sondern nur dem Besitzer Bescheid sagte der solle uns das mal zeigen und mich bitten den Makler nachher anzurufen
    Der Makler der uns 2 Schlafzimmer als vier Schlafzimmer verkaufen wollte .. man kann da zwei Trennwaende reinziehen…
    Von Maklerferkeleien beim Vermieten will ich hier mal gar nichts sagen, da geht’s noch ganz anders zu 🙂
    Fazit: Selber bauen selber bauen selber bauen!

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