Das Interhyp-Prinzip

Preisniveau im Immobilienmarkt

By , 15. Januar 2012 07:01

Geht es eigentlich nur mir so? Oder waren die Preise für Häuser und Immobilen in den letzten Monaten extrem hoch?

In 2011 gab es wohl zwei Faktoren, die den Immobilienmarkt regelrecht leergeräumt haben: der niedrige Zins und die drohende Erhöhung der Grunderwerbssteuer. Beides hat im Zusammenspiel dafür gesorgt, dass das was auf dem Markt war, schnell wieder weg war und dass die Preise für Immobilien rein gefühlsmäßig sich irgendwo jenseits der Mondlaufbahn befanden.

Die Einführung der Grunderwerbssteuer von 5% und der Herbst haben dann anscheinend für eine kleine Delle gesorgt. Jedenfalls kam in den Wintermonaten kaum etwas Neues auf den Markt.

Jedenfalls hat es mir schon sehr erstaunt, wie leicht man bei Preisen von mehr als 400.000€ landen kann. Und das bitteschön nicht in einer zentralen Lage von Bonn oder Köln sondern bei uns „auf dem Land“. Und das waren dann noch nicht mals niegelnagelneue Schmuckkästchen sondern Häuser mit deutlichem Renovierungsbedarf.

Unser persönliches Highlight: ein Haus für gute 400.000€. Eigentlich gut gelegen und außen ganz adrett. Innen drinnen hat man dann gesehen, dass die oberste Etage einmal grundsaniert werden muss, d.h. alle Bodenbeläge raus, Tapeten von den Wänden. Rolladenkästen neu machen und den beschädigten Kamin reparieren. Den Garten müsste man übrigens auch schwer entrümpeln.

Einzige Genugtuung: die meisten Objekte mit Fantasiepreisen sind immer noch auf dem Markt…

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