Das Interhyp-Prinzip

Wandkonstruktion

By , 29. April 2012 17:12

Ein Hausbau ist ja nicht nur bei dem großen Ganzen interessant sondern auch bei den vielen kleinen Details, die es so gibt.

Und so haben wir uns von unserer Architektin mal erklären lassen, wie die Wand von Keller und neuem Haus so aussieht, nachdem alles fertig ist.
Hintergrund: die Kellerwand soll von außen neu isoliert und abgedichtet werden. Diese Schicht, vermutlich 10-20 cm stark, steht dann natürlich gegenüber dem oberen Teil über. Unsere Befürchtung war, dass man dadurch eine unschöne Stufe erhält, auf der man bildlich gesprochen einen Blumentopf platzieren kann.

Doch zunächst mal von vorne: wie sieht die Wand aktuell aus? Zur Illustration eine schematische Skizze (Fehler stammen von mir; Größenverhältnisse können von der Realität abweichen und können zur bessern Anschaulichkeit übertrieben sein).

So weit so einfach: es gibt eine Kelleraußenwand, darauf liegt/steht die Kellerdecke und die Erdgeschosswand.

Die neue Außenwand muss natürlich mit der tragenden Konstruktion so platziert werden, dass sie nicht über die jetzige Kellerdecke hinausragt. Sonst gibt es ein ziemlich großes Mikado, weil die Außenwand abrutscht.

Einschub: bei dem stehenden Haus kann man nicht genau (hier geht es um einzelne Zentimeter!) erkennen, wie weit die Kellerdecke aufliegt und wie groß sie ist. Das ist der Grund warum Stommel Haus die freiliegende Bodenplatte ausmisst, um dann erst die Fertigung zu starten.

Die neue Wand wird also so platziert, dass der äußere Rand der tragenden Konstruktion bündig mit dem Ende der Kellerdecke / Bodenplatt ist. Die Außenbeplankung kann dann natürlich überstehen.
Ergänzt wird das ganze dann noch mit einer Dämmung für die Stirnseite der Bodenplatte.
Der Clou, warum der beschworene Blumentopf nicht auf die Außenisolierung passt, ist ein Z-Profil, dass den restlichen Überstand cachiert und die neue Außenisolierung vor Feuchtigkeit schützt.

Am Ende könnte das dann so aussehen:

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