Das Interhyp-Prinzip

SolarEis-Schmelze

By , 24. Oktober 2012 20:23

Letztens hatte ich noch nach anderen Erfahrungen und Meinungen zu Isocal und deren SolarEis-Konzept gefragt. Heute, sprich im Rahmen unserer Bemusterung, ist dieses Heizungskonzept dann geradezu zersplittert und dahin geschmolzen.

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Ein großes Ereignis wirft seine Schatten voraus…

By , 17. Oktober 2012 19:32

…zumindest kommt es uns so vor: die Bemusterung steht an!

Diese und kommende Woche werden wir an zwei Tagen bei Stommel Haus sein, um die finalen Details der Planung zu besprechen. Von „A“ wie türAnschlag bis „Z“ wie dachZiegelfarbe wird alles geregelt und festgelegt, was noch zu tun ist.

Und das ist eine Menge! =:-o

Deshalb werden auch sicherheitshalber gleich zwei Tage eingeplant. Wir haben uns dafür entschieden, ein Wochenende zwischen beide Termine zu legen. So haben wir dir Möglichkeit, an dem Wochenende die Entscheidungen nochmal zu überschlafen oder unsichere Entscheidungen zu überdenken. Im Extremfall können wir dann auch nochmal eine Runde durch Märkte und Läden drehen, um letzte offene Punkte zu beseitigen.

Gut ist, dass Stommel Haus uns vorab eine Checkliste zugeschickt hat, so dass wir uns auf die offenen Punkte vorbereiten können. Zum Glück haben wir schon in einigen Punkten vorgearbeitet, so dass es nicht allzu heftig war.

So grundlegende Fragen wie (Außen-)Farbe des Hauses, Bodenbeläge oder Küche sollte man am Besten einige Wochen oder gar 2-3 Monate vorher angehen, damit man genügend Zeit für die Planung hat. Zeitdruck oder Stress ist hier kein guter Begleiter!

Nach der Bemusterung wird uns Stommel Haus dann ein Nachtragsangebot schicken, wo wir jede einzelne Entscheidung und deren Alternativen preislich bewertet finden und auch einzeln dazu- oder abbestellen können. Erst mit diesem Dokument wird es dann wirklich verbindlich.

So langsam wird es also ernst!

Von einem, der auszog, sich eine Küche zu kaufen

By , 16. Oktober 2012 20:41

Der ein oder andere mit vernünftiger Körpergröße (>= 1,90m) 🙂 wird das Gefühl kennen, was man nach dem Arbeiten in einer Küche mit zu niedriger Arbeitsplatte hat. Nach einer halben Stunde leicht vornübergebeugten Stehens meint man, neue Bandscheiben zu brauchen und versteht auf einmal die Gebrechen der Großeltern.

Wichtigstes Ziel unserer neuen Küche ist deshalb eine Arbeitsplattenhöhe jenseits der 90cm, am besten auch höher als 95cm. Ich persönlich würde ja auch höher als 100cm nehmen aber das wäre dann für meine Frau doch etwas arg hoch…

Eine Küche dieser Höhe schreit natürlich geradezu danach, sie mit mehr Stauraum zu gestalten und nicht einfach nur den Sockel hochzuschrauben. Einige Besuche in diversen Möbelhäusern bringt jedoch schnell Ernüchterung: die meisten Hersteller, die mal entsprechende Korpusgrößen anboten, haben diese mittlerweile wieder aus dem Programm genommen. Würden zu selten angefragt, so der Berater. Er selber (der Berater) hätte in den letzten 2-3 Jahren maximal 1-2 Küchen dieser Höhe verkauft.
Tja, ich frage mich dann nur, was die anderen hochgewachsenen Menschen da draußen machen? Essen die nur bei McDonalds & Co.? Oder quälen die sich tatsächlich mit kleinen Küchen?

Bevor jetzt Einspruch bei dieser überspitzten Formulierung kommt: es gibt tatsächlich viele Anbieter, die eine hohe Arbeitsplatte anbieten. Dies erkauft man sich aber mit Sockelhöhen von 15-20cm, was spätestens bei der Spülmaschine für einen sehr unstabilen Stand sorgt und Raum umbaut, den man nicht nutzen kann.

Nach unserer Wunschvorstellen hätten wir deshalb gerne eine Arbeitsplatte von 95-100cm Höhe mit max. 10cm Sockel. Macht bei einer Arbeitsplattendicke von 4cm nach Adam Riese und Eva Zwerg eine Korpushöhe von 81-86cm.

Deshalb führte ich eine Suche nach Anbietern durch, die genau das im Programm haben.

Weiter gehts nach dem Klick.

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Plausibilitätsprüfung des KfW-Antrags

By , 13. Oktober 2012 09:06

Ein anderes Baublog brachte mich auf die Idee, unseren KfW 153-Antrag auf Plausibilität zu prüfen. Das geht online bei der KfW selber.

Also flugs den Rechner aufgerufen und unsere Werte eingeben.

Vernichtendes Ergebnis: das Verhältnis aus umbautem Raum und Grundfläche ergibt eine unplausible Geschosshöhe. Einen Schritt weiter kommt dann noch, dass die Referenzwerte für unser Haus nichtmals EnEV 2007-Niveau erreichen!

Waaaaaaaaas?!

Das würde ja bedeuten, dass wir keinen KfW-Kredit erhalten!

Bevor ich mich aber endgültig in den Hulk-Modus schalte, schaue ich mir doch erst mal die Werte genauer an. Sekunde, 650 Quadratmeter Nutzfläche sind etwas viel für das Haus. Hmm, die Außenfläche erscheint mir etwas niedrig. Also einfach mal die Werte vertauscht in den rechner geworfen und siehe da: Plausibilitätscheck ist ok!

Eine wohl formulierte Mail an das Ingenieursbüro später dann die Erkenntnis, dass die Werte tatsächlich vertauscht wurden. Was auch immer der unterzeichnende Sachverständige da geprüft hat, als er unterschrieben hat und seinen Stempel draufgedrückt hat…

Da  wir die Finanzierungsanfrage bereits abgeschickt hatten, müssen wir also den korrigierten Antrag hinterjagen. Immerhin ist es uns aufgefallen, bevor die Ablehung durch die Bank kommt.

Nervig ist trotzdem, dass dies nach dem Bauantrag bereits die zweite Unterlage eines Stommel-Zulieferers ist, die im ersten Anlauf fehlerhaft war. Das kann nicht der Qualitätsanspruch von Stommel Haus sein!
Das habe ich auch entsprechend an Stommel Haus weitergeleitet. Unser Berater hat sich auch sehr schnell für das Feedback bedankt und versprach, das Thema mit dem Firmen-Chef / -Eigentümer zu besprechen. Mal sehen, ob und was sich Stommel da an Wiedergutmachung ausdenkt und wie eine verbesserte Qualitätskontrolle aussehen kann.

Meilenstein: Finanzierungsanfrage abgeschickt

By , 12. Oktober 2012 18:21

Und wieder ist ein wichtiger Meilenstein erreicht: wir haben nun offiziell unsere Finanzierungsanfrage abgeschickt! Jetzt heißt es Daumen drücken und abwarten, ob auch alles klappt.

Die wichtigsten Rahmenparameter: wir haben mit der Interhyp zusammengearbeitet. Hier haben wir eine professionelle und sehr gute Beratung erhalten. Unser Betreuer war sehr geduldig, hat auf Fragen immer sehr schnell geantwortet, war ein guter „Kümmerer“ aber nicht aufdringlich. Insgesamt sind wir bisher sehr zufrieden!
(Ein Stück weit ist eine gute Beratung immer durch den individuellen Kundenberater geprägt, bei konkretem Interesse gebe ich dessen Kontaktdaten deshalb gerne weiter. Dazu bitte eine persönliche Nachricht an mich schicken.)

Letzten Endes haben wir jetzt einen effektiven Jahreszins von 1,95%, inkl. KfW 153-Baustein. Enthalten sind eine Möglichkeit zur Sondertilgung sowie 6 Monate zinsfreie Bereitstellung.
Unsere Eltern sind immer fassunglos, wenn sie diese Zahlen mit dem vergleichen, was sie selber an Zinsen bezahlen mussten…

Unsere ersten Anfragen Anfang des Jahres ergaben übrigens noch einen Zinssatz von 2,79% (allerdings ohne KfW 153), bzw. 2,6%. Da hat sich dieses Jahr also noch einiges getan. 🙂

Schnell scheint unsere Finanzierungsbank übrigens zu sein: keine drei Stunden nachdem die Anfrage dort vorlag, war auch schon die Anfrage an die Schufa raus.

Bauantrag, die 2.

By , 11. Oktober 2012 20:02

Nachdem der erste Bauantrag, den wir abgegeben hatten, fehlerhaft war, durfte der zuständige Architekt von Stommel Haus Überstunden machen, um die Pläne zu korrigieren.

Wer letzten Endes den Antrag verbockt hat – Vermesser oder Architekt – ist uns dabei egal. Letzten Endes trägt der Architekt die Gesamtverantwortung für das Gesamtergebnis. Gut war immerhin, dass nicht lange rumgeredet oder der schwarze Peter weitergeschoben wurde sondern rangeklotzt und das Malheur aus der Welt geschafft wurde.

Also auf ein Neues: Bauantrag abgeben und dann warten…

Auf Wiedersehen, Grundschuld!

By , 9. Oktober 2012 19:53

Heute war ein weiterer wichtiger Termin: wir haben die bislang noch bestehende, vom Vorbesitzer übernommene Grundschuld löschen lassen. Das war nötig, da die Banken heutzutage zum einen als erstrangiger Schuldner eingetragen sein wollen und andererseits die bestehende Grundschuld nicht übernommen werden kann.

Damit wird unser Grundstück tatsächlich – wenn auch nur vorübergehend – völlig unbelastet sein. Yay!
Die neue Grundschuld für unsere Baufinanzierung wird sicherlich nicht lange auf sich warten lassen. 🙂

Unfassbar ist allerdings für wie wenig Arbeit ein Notar Geld bekommt. Der gesamte Termin beschränkte sich auf keine 5 Minuten, in denen der Notar nur kurz ein Blick auf die Formulare und den Grundschuldbrief geworfen hatte. Und dafür gibt es ein dreistelliges Honorar! =:-o

Das Honorar an der Höhe des zu bewilligenden oder zu löschenden Betrags festzumachen ist schon eine geniale Idee!

Hmm, vielleicht sollte ich auch mal mein Gehalt verdoppeln, schließlich arbeite ich jetzt mit 64-Bit-Software anstatt 32 Bit…

Eine Heizung in der Bucht

By , 7. Oktober 2012 21:25

Ach, übrigens: falls jemand noch eine gebrauchte Ölheizung als Ersatzteillager gebrauchen kann: wir verkaufen unsere gerade bei eBay.

Die Auktion läuft noch bis Dienstag-Abend (09. Oktober).

Die Auktion findet ihr hier: http://www.ebay.de/itm/170917231700.

Der erste Spatenstich!

By , 3. Oktober 2012 22:09

Der erste Spatenstich ist erfolgt!

Naja, da wir abreissen wollen, war es eher ein „erster Hammerschlag“. 🙂

Heute war jedenfalls der Tag, an dem wir die allererste Abrissarbeit erledigt haben: im Keller wird demnächst als erste Maßnahme ein alter Öltank abgebaut und entsorgt. Und um da dran zu kommen, musste eine Schutzmauer entfernt werden, damit man auch gut an den Öltank selber rankommt. Und heute war es so weit!
Unter dem Dröhnen unserer kraftvollen Schläge gab die Mauer bald nach und liegt jetzt als Häufchen Schutt in der Ecke. Yihaaaa!

Unter „Weiterlesen“ gibt es auch Bilder dazu!

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