Das Interhyp-Prinzip

SolarEis-Schmelze

By , 24. Oktober 2012 20:23

Letztens hatte ich noch nach anderen Erfahrungen und Meinungen zu Isocal und deren SolarEis-Konzept gefragt. Heute, sprich im Rahmen unserer Bemusterung, ist dieses Heizungskonzept dann geradezu zersplittert und dahin geschmolzen.

Hintergrund sind die finanziellen Rahmenbedingungen: in einem ersten Angebot waren die Kosten für drei verschiedene Heizungssysteme aufgeführt. Einmal eine Luft-Wärmepumpe, eine Erd-Wärmepumpe und eben SolarEis. Wir haben dabei die Zahlen anderes interpretiert, als es der Anbieter vorgesehen hat (nicht, dass ich extra vergleichbare Zahlen angefordert hätte).
So stellte sich erst bei der Bemusterung heraus, dass die SolarEis-Heizung stolze 15.000€ teurer ist als vermutet. Damit hat sie sich mit großem Knall verabschiedet. Ich bin ja ein Freund neuer und innovativer Technologien aber der Preis war uns dann doch zu viel.

Eine kurze Einschätzung der Lage in Sachen Wärmepumpen-Systeme:

  • Luft-WP sind primär für Käufer, die eine Wärmepumpe haben, ohne sehr viel bezahlen zu wollen. Dies wird durch eine sehr schlechte Effizienz im Winter „bestraft“. Bedingt durch das fehlende Energie-Reservoir wie Erde oder Wasser mutiert die Luft-WP hier zu einer reinen Elektro-Heizung.
  • Isocal (bzw. mittlerweile Viessmann) positioniert das SolarEis-Konzept als Konkurrent zu Tiefensonden: sehr teuer bei guter Effizienz und primär für Grundstücke geeignet, auf denen Flächenkollektoren keinen Platz haben oder die für eine Tiefensonde nicht in Frage kommen.
  • Erd-WP sind das Mittel der Wahl für effiziente Heizungen, wenn man den Platz dafür hat.
    Zu betrachten sind hier reine Flächenkollektoren oder Grabenkollektoren. Evtl. kann man hier auch noch Solarkollektoren installieren, die bei der Wärmeerzeugung untersützen.

Persönlich finde ich den Preis für die Isocal-Systeme sehr schade. Mir als Laien erschliesst sich nicht, warum das System ohne die eigentliche Wärmepumpe bereits im fünf-stelligen Bereich kosten soll. Hier wird aus meiner Sicht Marktpotential verschenkt. Wie sich jetzt außerdem die Übernahme durch Viessmann auswirkt, ist auch offen. Zum einen kann sich das System mit mehr Marktmacht durchsetzen, vielleicht aber auch als Nischenprodukt verkümmern.

16 Responses to “SolarEis-Schmelze”

  1. Alex sagt:

    SolarEis wird es also nicht. Und was wird es nun?

    Über SolarEis bin ich auch bei Stommel schon mal gestolpert und finde die Technologie schlüssig und irgendwie cool. Der Preis? Naja Fluch der Pioniere. Die Ersten Comuter waren auch teuer, heute gibt es in den Kaffeemaschinen schon welche 😉

    Ich gehe auch schon mit dem Thema welche Heizung seit langem schwanger und keiner sagt mir so richtig, was richtig ist. Fragste 3 Spezialisten, kriegste 5 Meinungen.

    * Luft-WP: will von der Physik her nicht in meinen kleinen Ingenieur-Hirn rein, dass das annähernd effizient sein soll zumindest nicht in unseren breitengraden. Und das wo sie effizient laufen würde, braucht man sie nicht 😉 Ich halte es für eine Modeerscheinung, weil alle irgendwie auf Öko sind.
    * Erd-WP: gibt der Boden das her? Wieviel Garten muss ich umwühlen und wieviel Kilometer Rohr muss ich versenken. Klar die Spezis rechen dir das aus aber Brief und Siegel, dass die Rechnung aufgeht, mag niemand so Richtig geben.
    * Bohrung: Russisches Roulett, wie viele Bohrungen reichen? Darf es vielleicht noch eine sein, damit es effizient wird. Ach hier höre ich immer wieder was vom Restrisiko.

    Mittlerweile bin ich auf dem Tripp:
    * Energieeffiziente Wände was die Technologie per heute hergibt (vielleicht mit Sommel), aber bitte ohne Styropor (brrr, ekliger Werkstoff)
    * Dreifachverglasung
    * große Fenster und vielleicht auch Dachfenster nach Süden
    * Solarthermie aufs Dach
    * Vorbereitung für Photovoltaik (Kabel kostet nicht viel und Verteilerschrank auch nicht die Welt), vielleicht haben wir irgendwann im Keller fette Akkus
    * Fußbodenheizung (mach ich selber), ausgelegt für WP, also Vorlauf max. 30°C
    * Gebäudeautomation (KNX-Bus) u.a. wegen automatische Rollos und Heizungssteuerung, klar nicht billig mach ich aber selber, deswegen bezahlbar 🙂
    * Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, mach ich auch selber
    * und für das bisschen Zuheizen, schnöde Gas-Brennwert-Therme
    * nach 10 bis 15 Jahren, wenn Technologien wie SolarEis-Heizung (von anderen) ausgiebig getestet und erschwinglich geworden sind, mal darüber nachdenken, ob das was wäre.

    Ob die Strategie aufgeht, keine Ahnung. Aber irgendwie sagt mir mein Gefühl, dass es klappen könnte.

    Ich vervolge deinen Blog hier sehr aufmerksam. Vielleich werden wir auch mit Sommel bauen. Wir haben uns den „Laden“ schon näher angeguckt 😉
    Im Moment liegt die Planung bei unserem Architekten.

    Gruß

    Alex

    • Christoph sagt:

      Eine finale Entscheidung zur Heizung treffen wir, wenn wir die verbindlichen Angebote vorliegen haben. Tendentiell kommt Favorit 2 zum Einsatz: Erd-WP mit Grabenkollektoren. Das ist ein bereits langfristig bewährtes und vielfach erprobtes System. *Und* es kann mit Solarthermie kombiniert werden!

      Generell gilt: such dir einen Favoriten aus und Du wirst dann sicherlich Experten finden, die dir Recht geben. 😀

      Bei den Tiefensonden teile ich deine Einschätzung.

      Energieeffiziente Wände: jau, die hast Du bei Stommel.
      Bei der Lüftungsanlage wäre ich allerdings skeptischer. Eine Besonderheit von Stommel sind ja die „diffusionsoffenen“ Wände. Da macht aus meiner Sicht eine Lüftungsanlage nur bedingt Sinn. Mit Stommel wirst Du sehr leicht ein KfW70-Haus hinbekommen, KfW55 nur mit viel Aufwand und alles darüber gar nicht.
      Lohnt sich hier der Aufwand zum Ertrag?

      FBH ist auf jeden Fall sinnvoll, machen wir auch.

      Die Gebäudeautomation wahrscheinlich auch. 🙂

      Gas als eine Art Zwischenlösung ist natürlichauch eine Idee. Bei uns hauts nicht hin, weil kein Gas vorhanden ist…

      Sag mal Bescheid, welcher Hausbauer es dann geworden ist. Ich bin sehr gespannt, denn mit Stommel zu bauen läuft doch ein wenig anders als bei den sonstigen Hausbauern: viel mehr Freiheiten bei der Gestaltung und Planung. 🙂

    • Thorsten sagt:

      Mittlerweile sind ja schon ein paar Jahre vergangen und es hat sich in diesem Segment einiges getan.
      So ist auch das BAFA mittlerweile bereit eine nicht unerhebliche Förderung für Eis-Solar Heizungen zu genehmigen.
      Wir sind gerade dabei uns eine EisSolar Heizung zu zulegen. Bei einer Heizleistung von ca. 7,5 kW ist eine Förderung von rund 10.000 € zu erwarten. Im Zusammenspiel mit den gesunkenen Anschaffungspreisen und den auch gestiegenen Gaspreisen, wird eine Eis-Solar Heizung zum „Null-Summen-Spiel“. Ganz scharf gerechnet, ist sie noch gut 650€ teurer. Das sollte sich bei der nächsten Gaspreiserhöhung dann aber vollständig egalisiert haben.
      Und was bei Gasheizungen in der Kalkulation gerne übersehen wird, sind die Anschlußkosten (~2.000 €) und die Bereitstellungskosten pro Jahr.
      Ergo.
      Wir warden eine Eis-Solar Heizung bekommen und selbst wenn sie 2.000 € teurer ware, würde sich das innerhalb weniger Jahre (3-4) amotisieren.

      Von der ethischen und moralischen Verpflichtung einmal ganz abgesehen, die wir gegenüber nachfolgenden Generationen haben, den Klimawandel im Rahmen unserer Möglichkeiten zu begrenzen.

      Denn nicht alles läßt sich direct in € ausdrücken.

      • Alex A sagt:

        Hallo Thorsten,
        Erzähl doch ein wenig mehr über dein bisher Erreichtes! Woher kommt deine Anlage? Ich bin auf der Suche nach einer bewährten Heizanlage. In der Verwandtschaft wird schon eine Wp + Erdflächenkollektor von Viesmann seid einigen Jahren verwendet. An diese richte ich mich vorerst. Bin noch recht am Anfang der Planung und kann auch nichts zur Heizlast sagen. Nur dass es sich zum einem ca. 160m2 Häusle geht. Wir bauen selbst nach neustem Standard !!! sehr gut Isolliert!! Erdkollektor kann selbst verlegen, aber was mich brennend interessiert ist die Eisheizung. Man findet aber recht wenig im Netz hierzu. Was die Kosten angeht und wenn, dann sind die Beiträge sehr veraltet. Was mich interessiert ist mit welchem butget man für Eisheizung Min. Rechnen sollte? Mich würde zum vergleich sehr interessieren ob die Kosten zur WP Erdkollektor mittlerweile gleich sin?!
        Gruß Alex

  2. Alex sagt:

    Aber diffusionsoffene Wände und Lüftungsanlage schließen sich nicht unbedingt aus. Lüftungsanlage hat für mich viel mehr was mit Wohnklima zu tun. Immer frische Luft auch im Winter ohne die Fenster aufmachen zu müssen. Dadurch bleibt die Wärme im Haus. Die Investition wird man wahrscheinlich durch die Einsparrung nicht herausholen können, deswegen in Eigenleistung. Ich überlege in die Richtung „Energie die man nicht einkaufen braucht, ist die billigste“. Deswegen alles an Wärme, was im Haus schon drin ist, z.B. durch Sonne durch die Südfenster soll drin auch bleiben.

    Nach mehreren Anfragen bei diversen Herstellern (da sind aber auch Pfeiffen unterwegs) war Stommel der einzige, der vernünftig geantwortet hatte. Wir haben uns jetzt für einen eigenen Architekten entschieden und bauen dann vielleicht mit Stommel. Nach mitgebrachten Plänen bauen die nämlich nach eigener Aussage auch. Das noch mal zum Thema Freiheiten bei Gestaltung und Planung mit Stommel.

    Ach so und nicht nur energieeffiziente Wände, die Dachdämmung nicht vergessen 🙂

    • Barbara sagt:

      Schaut Euch mal den Bericht im NDR an zu mechanischer Belüftung und Wärmerückgewinnung: http://www.youtube.com/watch?v=AWD0HeZLufM , ca. ab Minute 32. Es wurden Studien zu diesem Thema in Holland durchgeführt. Sehr interessant. In einem Stommel Haus aufgrund der diffusionsoffenen Wände also im Prinzip nicht notwendig.

      • Christoph sagt:

        Uuuuuuuuuuuh, gruselig, was da gezeigt wird.
        Sowas möchte ich nicht in meinem Haus haben. Minute 37 ist da ein echter Höhepunkt. Wenn ich mir vorstelle, dass dieser Schmodder durchs Haus gepustet wird…

        Und das mit dem Styropor ist auch erschreckend. Aber naja, Asbest war am Anfang ja auch *das* Wundermittel!

  3. […] noch ein Nachtrag zum Thema IsoCal und SolarEis mit ein wenig konkreteren […]

    • Christoph sagt:

      Prinzipiell bestätigt das meine Bedenken.
      Allerdings hat der Autor offensichtlich grundlegende Prinzipien der Physik nicht verstanden.
      Sätze wie „Beispielsweise ist nicht abzusehen, wie sich der Wärmeübergang bei der Eisbildung verändern würde.“ und „mehr Energie benötigt, als gewonnen wird“ lassen erahnen, dass dieser Artikel von jemandem geschrieben wurde, der schlicht weg keine Ahnung hat.
      Der Wärmeübergang bei Eisbildung z.B. ist sehr gut verstanden.
      Von daher geht der Artikel mehr in Richtung „Angst erregen“…

    • Martina sagt:

      Guten Tag zusammen,
      ich verfolge die Entwicklung der Rohstoffpreise seit langem und suche deshalb nach einer Alternative.
      Aus diesem Grund habe ich mich mit dem Thema Eisheizung beschäftigt. Im Februar diesen Jahres hatte ich das Glück eine solche Heizung im Echtbetrieb anschauen zu können. Es war nicht die Isocal-Lösung sondern die Solaera von Consolar. Der Hauseigentümer berichtete mir von einigen Anfangsschwirigkeiten mit der Steuerung. Die Anlage liefe aber seither ohne Probleme schon den dritten Winter. Er heize sein komplettes Haus von 160 qm mit einer Vorlauftemperatur von 38 °C (Das Haus ist neu und gut isoliert. Er hat 23° Raumtemperatur und beheizt eine Fußbodenheizung) und heize damit auch komplett das Warmwasser auf. Strom verbrauche er rund 1500 kW/Jahr für die Wärmepumpe, die Steuerung und die Heizungspumpe. Auf eine Umwälzpumpe für das Warmwasser habe er absichtlich verzichtet und er nutze dafür den Auftrieb, welcher für die relativ kurzen Zuleitungswege vollständig ausreiche.
      Der Vertreter von Consolar sagte mir, dass ich mit rund 20.000 € für eine solche Anlage rechnen müsse. Die tatsächlichen Kosten könne er mir erst nach einer genauen Heizlastberechnung und der Erkundung der Umstände vorort geben.
      Da ich ein Gasbrennwertgerät habe, dass erst 9 Jahre alt ist und keine Fußbodenheizung habe, also rund 10 °C mehr Vorlauftemperatur brauche, würde Consolar die Anlage so konzeptionieren, dass das Brennwertgerät zur Aufheizung von 38 °C auf rund 45 °C bis 55 ° C (je nach Bedarf)nutzen kann. So könnte ich die Umrüstung der Heizung auf Fußboden-/Wandheizung oder Großflächenheizkörper sukzessive in den nächsten Jahren durchführen um dann auf die Zuheizung mit Gas verzichten zu können. Das alles hörte sich plausibel und machbar an. Wenn ich nun rechne, dass ich bei einem Verbrauch von rund 17.000 kWh/Jahr bei einer Preissteigerung von 8%/Jahr (das ist die Steigerung nach meinen Rechnungen der letzten 10 Jahre)rund 33.000 € in den nächsten 10 Jahren gesamt an Gas zu bezahlen hätte (10% entsprächen 38.000 €)komme ich zu dem Schluss, dass sich das Ganze rechnen könnte. Ich warte jetzt noch die Referenzen und Vorschläge von Isocal ab.
      Dann werde ich das alles nochmal durchrechnen.
      Ich halte euch auf dem Laufenden.
      Gruß
      Martina

      • Christoph sagt:

        Hallo Martina,

        der Fortschritt in Deinem Szenario interessiert mich natürlich brennend.
        Wirklich beurteilen kann ich die Daten nicht, nur so viel:
        * 1.500 kWh/Jahr erscheinen mir extrem wenig zu sein. Das klingt fast zu gut um wahr zu sein. Da sind ganz sicher keine anderen Wärmequellen (z.B. Kamin) dabei?
        * Eure Heizungsarchitektur wird enorm komplex. WP plus Gas in Serie? Dann über Jahre hinweg Heizkörper austauschen? Uiiii. Rechne das genau nach, damit das auch alles aufgeht. Den Austausch der Heizkörper musst Du im Prinzip auf den Systempreis von Consolar aufschlagen.
        * Wo stellt ihr die Kollektoren auf? Consolar möchte ja eine sehr steile Montage haben. Das ist nicht immer so einfach unterzubringen.

        Eine Heizlastberechnung ist natürlich jetzt der erste Schritt. Habt ihr die schon?
        Ich würde mich freuen, wenn Du eure Wirtschaftlichkeitsrechnung mal posten würdest! Das wird bestimmt sehr spannend.

        viele Grüße
        Christoph

  4. Alex Thies sagt:

    Und was haltet Ihr davon: http://www.sonnenhaus-institut.de/baukonzept.html
    Ich interessiere mich für ein Passivhaus und sehe ein paar Nachteile beim Sonnenhaus: Großer Wasserkessel ist teuer, große Solarthermieanlage ist teuer, Hausdämmung muss auch gut sein. Was denkt Ihr?

    • Christoph sagt:

      Prinzipiell ein interessantes Konzept.
      Die Frage ist nur, aus welchem Grund man das baut.
      Wirtschaftlich glaube ich nicht, dass sich das rechnet. Dafür ist der Aufwand zu groß. Alleine dieser große Wassertank (und die anderen von dir angesprochenen Komponenten) ist ja schon irre teuer. Die Amortisationszeit dürfte da grob geschätzt nahezu bei der Systemlebenszeit liegen.

      Ökologisch mag es sich rechnen, das kann ich nicht wirklich beurteilen. Immerhin wird auf eine Wärmerückgewinnungsanlage verzichtet…

      Letzten Endes steht man bei Passivhäusern meiner Meinung nach vor dem Problem, dass die letzten Energieverluste nur mit unverhältnismäßig großem Aufwand zu verhindern sind. Hier wird momentan eher die emotionale Schiene bzw. das „grüne Gewissen“ angesprochen. Dass die Dämmstoffe teilweise hochgiftig sind und ökologisch bedenklich (z.B. Styropor) bleibt da mal außen vor.

      Letzten Endes hilft dem „Homo Oeconomicus“ hier nur eine Kostenbetrachtung über die Gesamtlebenszeit, um zu ermitteln, was man nach 10, 20 oder 30 Jahren bezahlt hat. Ich möchte mal wetten, dass sich das – wenn überhaupt – nur sehr knapp rechnet.
      Ganz anders sieht es bei energieeffizienten Häusern aus. Hier kann man aus meiner Sicht mit 20% des Aufwands 80% des Nutzens einfahren.

  5. Florian sagt:

    Hallo Christoph!
    Ich bin nach studieren deines super Blogs (auf der Suche nach Infos zu Isocal SolarEis) auf folgende Links gestoßen:

    http://www.viessmann-heizungsfachbetrieb.de/suche.html

    und

    http://www.heizungs-discount.de/rabatt-portal/preisvergleich-viessmann/viessmann/viessmann-solaranlagen-und-zubehoer/index-98.html

    Dort gibt es die Vitoset SolarEis-Speicher isocal SE 12
    mit 4 Solar-Luft-Kollektoren SL schon für 6000+ Euro.

    Mal vom Baggerloch, Wärmepumpe usw abgesehen, klingt das aber eigentlich noch ganz passabel.

    Eine Firma bei mir in der Region hat mir jedoch bisher auch nur einen Preis angedeutet in Richtung 30.000€ aufwärts. Das verwundert mich doch sehr.

    • Christoph sagt:

      Hallo Florian,

      diese Preise täuschen leider. Hat bei mir auch zu einigem Frust geführt…
      Das Set für ca. 6.000€ ist natürlich das kleinste. Ob das für dein Haus reicht, ist fraglich. Dafür müsste deine Heizlast max. 6 KW betragen.
      Hast Du eine höhere Heizlast wird alleine das Set schon deutlich teurer.
      Dazu kommen aber noch einige andere Posten:
      * Erdarbeiten: ca. 1.500€
      * Montage der Solarkollektoren: 1.000€ (geraten)
      * Anschluss des Speichers: 1.000€ (geraten)
      * Wärmepumpe: je nach Heizlast 10.000 – 15.000 €
      * Montage Wärmepumpe (Leitungen, hydraulischer Abgleich etc): 2.500€

      Je nach Ausstattung kommst Du da also in der Tat sehr leicht in die Nähe von 30.000€.
      Welche Heizlast wurde denn für dein Haus berechnet?

      viele Grüße
      Christoph

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