Das Interhyp-Prinzip

Die wundersame Schrumpfung der Bodenausgleichsplatte

By , 14. Januar 2013 20:15

Hier hatte ich ja noch davon berichtet, dass wir eine Bodenausgleichsplatte benötigen. Allerdings ohne aufzulösen, wie die Geschichte ausging.

Die Platte ist nämlich auf wundersame Weise geschrumpft. Ganz gewaltig sogar. 🙂

Kurz die Ausgangslage: unsere Kellerdecke enthält Höhenunterschiede von 27mm. Und dann ist da noch der Balkon, der, um Wasser ablaufen zu lassen, abschüssig gebaut ist. Mit dem zusammen ergibt das einen maximalen Höhenunterschied von 4cm.

Die erste Aussage unseres Bauleiters war dann auch schockierend: „da muss eine Ausgleichsplatte drauf“. Und zwar auf voller Fläche.

Uff. Damit haben wir bei unserem Handwerker angefragt. Der war zunächst auch nicht um eine Lösung verlegen (für die Fachleute: Ardex K 301). Das Problem war nur der Preis. Weil die Platte zum einen teilweise sehr dünn würde und zum anderen frostfest sein müsste, braucht man dieses spezielle Zeugs. Und das ist auf der gesamten Fläche mal eben schlappe 15.000€ teuer. Wargghssss……..

Unser Handwerker hatte dann aber die brilliante Idee, ob es nicht reichen würde, die Ausgleichsplatte ausschließlich unter den tragenden Wänden aufzubringen. Im Rest des Haus kommt dann einfach ein bisschen mehr Estrich rein. Also ein schnelles Telefonat mit Stommel Haus: ja, würde reichen! Wir müssten nur darauf achten, dass der Streifen breit genug wird. Ringsum 40-50cm würden reichen.

OK, geht doch. Mit dieser Info also wieder zu unserem Handwerker. Der hat uns ein Angebot über ca. 4.500€ erstellt. Immer noch viel aber schon mal deutlich weniger.

Zwei oder drei Tage später dann noch ein Telefonat mit Stommel Haus. Dort bekam ich die Info, dass man nach einigem Überlegen sogar nur einen Ausgleich im Bereich des Balkons benötigen würde. Und hier auch nur in einer Breite von 40cm. Den Rest würde man mit längeren Schrauben und Dübeln abfangen können.

Yaaaay!

Die Ausgleichsplatte am Balkon war dann auch kein großer Akt mehr. Da konnte auch preiswerteres Material verwendet werden (wieder für die Fachleute: Nivelliermasse Quick-Mix). Alles in allem hat uns diese geradezu winzige Platte dann auch deutlich weniger als 1.000€ gekostet.

Ufffffff!

Und für alle Bauherren, die auch auf einen bestehenden Keller (Hallo Andreas :-D) bauen: Stommel Haus baut seit Anfang des Jahres nach Auskunft unseres Bauleiters wohl mit einer Unterfütterung aus Quellmörtel und kann so auch größere (mehr als 10mm) Höhenunterschiede ausgleichen. Es kann also sein, dass so eine Ausgleichsplatte gar nicht mehr nötig ist.

Das muss aber euer Bauleiter nach Ausmessen der Bodenplatte / Kellerdecke festlegen.

5 Responses to “Die wundersame Schrumpfung der Bodenausgleichsplatte”

  1. Andreas sagt:

    Hallo Christoph,
    danke für Deine schnelle Antwort und den neuen Blogeintrag, der – wie die anderen Einträge auch – Stommel-Haus-Interessierten bei ihrer Hausplanung auf Bestandskellern (wie mir) sehr hilfreich ist. Ich bin für jede Info und jeden Tipp sehr dankbar. Vielen Dank für Deinen Blog, den ich jeden Tag aufsuche (aus Neugier auf neue Einträge).
    … Alles in allem ist so ein Neubauprojekt schon ein spannendes Ding.
    Viele Grüße, Andreas
    PS: ich denke wir bleiben in Kontakt.

  2. Ronny sagt:

    Hallo
    Danke für den Blog! Der ist interessant und hilft uns auch weiter. Wir stehen gerade vor der Entscheidung ebenfalls ein Stommel Haus bauen zu wollen.
    Grundstück ist zu 99% besorgt;-)

  3. Daves sagt:

    Lieber Christoph, lieber Andreas,

    auch wir werden voraussichtlich ein Stommelhaus auf einen bestehenden Keller im bergischen Land bauen. An einem direkten Austausch wäre ich sehr interessiert. Wie kann man hier Emails austauschen?

    Grüße,
    Daves

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