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Der Aufbau unseres Hauses – Tag 6 (Dachschalung und -Lattung)

By , 30. März 2013 18:22

Puuh, „Dachschalung“ und „Dachlattung“. Was für sperrige Begriff! Was verbirgt sich dahinter?

Nun die Dachschalung bildet den Gegenpart zur innen Sichtverschalung und wird außen auf die Dachsparren aufgebracht. Zusammen mit der Sichtverschalung, und den Dachsparren enststehen einzelne Kammern, die zunächst mit Luft gefüllt sind und später mit Isolationsmaterial gefüllt wird. Beide Schalungen werden natürlich mit Dampfsperren geschützt, um das Eindringen von Wasser zu verhindern. Präziser: die Dachschalung besteht aus entsprechend geschützten Faserplatten und nur die Beplankung der Dachüberstände wird über eine separate Folie geschützt. Letztere wird natürlich überlappend auf die Faserplatten verlegt.

Auf die Dachschalung wird dann die Lattung montiert, bestehend aus senkrechten Latten und der Kreuzlattung, waagerechten montierten Latten. Diese dienen letztendlich als Auflage für die Dachpfannen.

In einem Bild sah das am Tagesende so aus:

Unser Haus mit fertiger Dachschalung- und lattung

Nach dem Klick auf „Weiter lesen“ gibt es auch das passende Zeitraffervideo dazu.

(2:40 min Laufzeit, 31 MB Größe, 720*404 Pixel, MP4/H.264-Codec)

Im Haus ging es mit der Verlegung der Elektrik los. Bei einer Baustellenbegehung legten wir für jede Steckdose und jeden Lampenanschluss fest, wo exakt er montiert wird. Hier hat man als Stommel-Kunde übrigens ein letztes Mal Gelegenheit, die Ausstattung festzulegen. So haben wir z.B. noch einige Steckdosen mehr geordert, so dass es in jedem Raum mindestens zwei Steckdosen gibt, die sich diagonal gegenüber liegen. In den meisten Räumen haben wir aber deutlich mehr. Alleine in der Küche bekommen wir jetzt 10 Steckdosen, zusätzlich zu den Anschlüssen für Herd, Spülmaschine und Backofen.
Wäre doch gelacht, wenn man nicht eine Küche bauen könnte, in der es ausreichend viele Steckdosen gibt! 😉

 

Kabelmikado im Flur

Verkabelung für Lampen in der Küche und im Esszimmer

 

Moderne Kunst in unserem Flur

Eine unserer Hightech-Ecken im Wohnzimmer:

Platz für Steckdosen, SAT-TV, Netzwerk und Lautsprecher

An zwei Stellen im Wohnzimmer haben wir solche doppelte Dreifach-Konbinationen vorgesehen. Sie bestehen jeweils aus drei Steckdosen, TWIN-SAT-Ausgang, Netzwerk und Lautsprecherverkabelung. Yeah! 😀

Aber auch andere Themen haben wir an diesem Tag verfolgt.

Für unseren Telefonanschluss hatten wir Besuch von der Telekom:

Der technische Service der Telekom im Anmarsch

Auf unserem Grundstück lag ein Telefonkabel, das bei Bauarbeiten durchtrennt wurde. Die Mitarbeiter des technischen Service haben das lose Ende geprüft und für noch verwendungsfähig befunden. Glück gehabt! Sobald das Gerüst um das Haus herum abgebaut ist, können wir das Kabel flicken lassen und dann direkt ins Haus verlegen lassen. Ein neuer Anschluss ist ebenfalls bereits bestellt worden und unsere neue Telefonnummer haben wir auch schon erhalten.
Infrastrukturell haben wir somit folgenden Stand:

  • Wasser: Check!
  • Telefon: Check!
  • Strom: kein Check! Wir warten jetzt schon über drei Wochen alleine auf ein Angebot! Von einer Ausführung ganz zu schweigen. Bei so einer Nicht-Leistung fehlen mir einfach die Worte. 🙁

Aktuell beschäftigen wir uns auch mit der Möglichkeit, eine Photovoltaik-Anlage bauen zu lassen. Dazu hatten wir Termine mit mehreren Vertretern vereinbart, die uns direkt am Objekt beraten haben. Jetzt müssen wir nur noch auf die Angebote warten und dann heißt es ein weiteres Mal: Number crunchen. 🙂

Den Artikel dieses Tages beschließe ich mit der Aussicht auf zukünftiges Obst vom eigenen Grundstück. Freunde haben uns zum Richtfest ein Pfirsichbäumchen geschenkt, das wir – sobald der Garten es zulässt – einpflanzen wollen.

Pfirsichbäumchen von den Kiwis 😉

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