Das Interhyp-Prinzip

Bauen mit Stommel Haus – ein Zwischenfazit nach dem Rohbau

By , 27. April 2013 17:04

[Anmerkung: dieser Artikel ist Teil 3 einer Serie von Artikeln, die zusammenfassen, welche Erfahrungen (überwiegend sehr gute) wir beim Bauen mit Stommel Haus gemacht haben. Die anderen Folgen finden sich hier: Teil 1, Teil 2, Teil 3]

Der Rohbau unseres Hauses ist fertiggestellt und damit ist es höchste Zeit, ein weiteres Zwischenfazit zu ziehen: wie ist es, mit Stommel Haus ein Eigenheim zu bauen?

Das letzte Zwischenfazit fiel nicht ganz so positiv aus. Ein wesentlicher Bestandteil ist deshalb zu überprüfen, was sich in dieser Hinsicht getan hat. Darüber hinaus beleuchte ich, wie gut die weiteren Phasen (Abschluss der Planung, Organisation der Bauphase und Aufstellen des Hauses) geplant und organisiert wurden.

Weiter gehts nach dem Klick auf „Weiter lesen“!

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Raff dich, Zeit! – Teil 2

By , 26. April 2013 17:55

In Teil 1 meines Artikel zu den Zeitrafferaufnahmen ging es um die theoretischen Grundlagen und die Vorbereitung.

Hier möchte ich nun beschreiben, was ich mit meinem Setup erreicht habe und welche Erfahrungen ich gemacht habe.

Alle, die es interessiert, bitte auf „Weiter lesen“ klicken. Es ist mal wieder länger geworden. 😉

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Vom Bauen eines Hauses auf einen vorhandenen Keller

By , 25. April 2013 17:35

Der Platz in Deutschland wird knapp, immer häufiger passiert es, dass in einer Ortschaft kein freier Bauplatz mehr vorhanden ist. Als Alternative zu dem Bau in einem Neubaugebiet mit allen Vor- und Nachteilen bleibt da nur, ein gebrauchtes Haus zu erwerben.

Bei einem gebrauchten Haus erkauft man sich aber auch gravierende Nachteile. Häufig ist die Bausubstanz weit unterhalb heutiger Standards. Und ein gebrauchtes Haus zu finden, bei dem der Grundriss genau den eigenen Vorstellungen entspricht, ist noch seltener. Gleichzeitig sind die fälligen Renovierungsarbeiten mitunter zu teuer. Gerade Maßnahmen zur energetischen Sanierung können leicht einen Rahmen erreichen, bei dem sie sich nie amortisieren – wenn die Gegebenheiten des Hauses überhaupt einen energetische Sanierung erlauben.

Was bleibt, ist, ein gebrauchtes Haus zu kaufen, es abzureissen und neu zu bauen. Mit ein bisschen Glück hat das Haus einen Keller, den man wieder verwenden kann. Letzteres kann finanziell sehr attraktiv sein, kostet doch ein neuer Keller je nach Größe und Ausbaustufe schon zwischen 25.000 € und 70.000 €.

Wir haben uns bei unserem Bauvorhaben dafür entschieden, den Keller eines Bestandshauses in Bungalowbauweise stehen zu lassen und das neue Haus darauf zu setzen. Das Erdgeschoss haben wir abreissen bzw. zurückbauen lassen.
Die wichtigsten Gründe dafür waren:

  • Gut erhaltene Bausubstanz des Kellers
  • Nicht mehr zeitgemäße Wandkonstruktion des Erdgeschosses
  • Keine Möglichkeiten, das Erdgeschoss zu dämmen
  • Starke Abnutzungserscheinungen des Erdgeschosses durch Vernachlässigung und starkes Rauchen im Haus

In diesem Artikel möchte ich (streng subjektiv) beschreiben, welche Punkte dabei für uns wichtig waren, was zu klären war, bevor wir bauen konnten und welche Baumaßnahmen nötig waren, bis man den Keller nutzen konnte.

Bitte missversteht es nicht als allgemein gültige Checkliste oder als professionellen Leitfaden! Aber vielleicht kann der eine oder andere ja etwas davon nutzen oder für sein Bauvorhaben wiederverwenden – zumindest wenn ihr vorhabt, wie wir auf einem vorhandenen Keller aufzubauen. Vielleicht seid ihr aber auch gerade in der Entscheidungsphase und könnt nach diesem Artikel besser abschätzen, ob es sich für euch lohnt.

Weil es so lang wird: Klick auf „Weiter lesen“.

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Es werde warm, Teil 2 (Estrich im Erdgeschoss)

By , 23. April 2013 17:05

Jeder Baublog, der etwas auf sich hält, zeigt früher oder später das gefühlt immer gleiche Bild: ein Blick auf den fertigen Estrich, von der Haustür aus aufgenommen. 😉

Da darf ich natürlich nicht zurückstehen, Vorhang auf für unser Der-Estrich-ist-fertig!-Bild:

Fertiger Estrich im Erdgeschoss

Und weil ich so lange Arme habe und die Kamera um die Ecke halten kann, noch ein Bild ins Badezimmer:

Estrich im Badezimmer

Damit ist es nun aber auch gut, so spannend ist Estrich nun auch wieder nicht. 🙂

Jetzt darf er auch erst einmal ein paar Wochen faul rumliegen bevor wir ihm dann im Mai richtig Feuer unterm Hintern machen und so die 2.000 Liter Wasser verdunsten lassen.

Es werde warm, Teil 1 (Fußbodenheizung und Estrich im Erdgeschoss)

By , 22. April 2013 17:05

Und weiter gehts im Sauseschritt. Die vergangene Woche wurde nach Fertigstellung der Elektro- und der Sanitärrohinstallation bereits die Heizung angegangen.

Schritt 1: Niveausausgleich durch Schüttmaterial wo nötig

Schritt 2: Verteilen der Fußbodendämmung

Schritt 3: Leitungen für die Fußbodenheizung verlegen

Schritt 4: Estrich einbringen

Schritt 5: Warten 🙂

Von Schritt 1 und 2 habe ich leider keine Bilder der Zwischenschritte. Ich denke aber, dass das verschmerzbar ist.

Verschmerzbar ist auch wieder der Klick auf „Weiter lesen“, denn dann gibt es ein gutzes Dutzend Bilder dazu.

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Aus Alt mach Neu: die Kellersanierung geht weiter

By , 21. April 2013 17:25

Parallel zu den zugegebenermaßen spektakuläreren Arbeiten im Erdgeschoss haben wir ja auch noch einen Keller, den es zu renovieren/sanieren gilt.

Hier sind wir mittlerweile recht weit, es geht mittlerweile schon nicht mehr nur darum, alten Kram rauszuwerfen sondern sogar schon neue Dinge aufzubauen. So haben wir z.B. eine Feuchtigkeitsabweisende Schicht als erste Maßnahme für den Fußbodenaufbau einbringen lassen.

Weiter geht es mit einer umfassenden Beschreibung für alle, die es interessiert, nach dem Klick auf „Weiter lesen“. Wie üblich wieder mit einigen Bildern.

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Rat Race der Hausanschlüsse

By , 20. April 2013 17:15

In unserem Rat Race der Hausanschlüsse gibt es doch tatsächlich einen Gewinner! Wer hätte das gedacht…

Platz 1 geht an den Wasserbeschaffungsverband Thomasberg! Obwohl ich es vorher nicht vermutet hätte, arbeiten die Leute dort richtig schnell.
Als es um den Wasseranschluss ging, bekamen wir beim letzten Anruf die Auskunft, dass unser Ansprechpartner in Urlaub sei. Normalerweise ein schlechtes Zeichen…
Umso erstaunter waren wir dann, dass Nachmittags trotzdem unser Wasseranschluss fertig war. Respekt und Daumen hoch!

Wasseranschluss mit Wasseruhr

Für die aufmerksamen Leser: bisher war nur das Rohr für das Wasser in unserem Keller. Jetzt kam noch die Wasseruhr dazu und eben dann auch Wasser in der Leitung.

Platz 2 geht an die Telekom! Für mich etwas überraschend bekamen wir auch hier sehr guten Service und schnelle Reaktionszeiten. Empfehlenswert: die Bauherren-Hotline der Telekom. Hier bekamen wir tatsächlich kompetente Hilfe.
Allzu viel musste bei uns aber auch gar nicht mehr gemacht werden. Ein Bestandskabel lag schon auf dem Grundstück. Nach einer Prüfung, ob es wiederverwendbar ist, mussten wir es nur noch in den Keller verlängern. Dort wurde dann der weiße Telekomkasten montiert.

"Telekom-Kasten"

Der letzte Platz geht mit großem Abstand und mehreren Runden Rückstand an die RheinEnergie. Mei-o-mei. Da merkt man mal, was es bedeutet, wenn ein Markt monopolistisch beherrscht wird. Hat sich was mit „Kunde ist König“. Da darf sich der Kunde eher geehrt fühlen, wenn man mit Aufmerksamkeit bedacht wird.

Egal, der Stromanschluss lässt jedenfalls noch auf sich warten. Wir haben aber immerhin schon einen Ansprechpartner bei dem von der RheinEnergie beauftragten Unternehmen. Hoffen wir mal, dass es hier bald weitergeht.

 

 

Der Innenausbau unseres Hauses (Sanitär)

By , 19. April 2013 17:10

Der Innenausbau unseres Hauses schreitet fleissig voran und so darf natürlich der Zwilling der Elektrik nicht fehlen: die Sanitärinstallation.

Rohre zu verlegen und Anschlüsse zu erstellen ist natürlich längst nicht so spannend, wie ganze Wände einschweben zu lassen. Aber auch hier will ich meiner Chronistenpflicht nachkommen und davon erzählen.

Es gibt natürlich wieder einige Bilder und um die Leitungen zu schonen, verstecke ich sie hinter dem Link „Weiter lesen“.

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3:26 – Ein Haus entsteht

By , 18. April 2013 21:53

3 Minuten, 26 Sekunden. Mehr braucht es nicht, um ein Haus zu bauen!

Über den Sinn und Unsinn eines Wärmepumpentarifs

By , 15. April 2013 20:45

Wie schon vorher mal beschrieben, bekommen wir in unserem Haus eine Sole-Wasser-Wärmepumpe mit Grabenkollektoren als Wärmequelle.

Jetzt stellt sich natürlich die Frage, wo die Wärmepumpe ihren Strom herbekommt. Die Fragestellung, eine Photovoltaik-Anlage als Haupt-Stromquelle für die WP zu nutzen will ich gar nicht groß anschneiden (funktioniert nur marginal, da Bedarf und Erzeugung des Stroms nur wenig überlappen). Vielmehr interessiert mich, ob sich einer der Wärmepumpentarife lohnt.

Leider wurden die WP-Tarife in den letzten Jahren stark erhöht. Einzelne Anbieter haben die Preise wohl innerhalb zweier Jahre um 60% angehoben.

Wie auch immer: für mich kann nur zählen, was jetzt auf dem Markt angeboten wird (für die Historie: das ist 2013).

Die Lage sieht so aus: WP-Tarife werden grundsätzlich nur vom örtlichen Energieversorger (ÖEV) angeboten.
Der Grund hierfür sind die Signale für die Steuerung der Rundsteuerempfänger (wegen der Abschaltung der Wärmepumpen), die der ÖEV nur selber erzeugt. Fremde Signale muss er nicht durch sein Netz lassen. Kann ein Stromanbieter aber den RSE nicht erreichen, entfällt die Grundlage für den WP-Tarif. Ergo: WP-Tarif gibt es nur beim ÖEV.

Behelfen könnte man sich mit einem Hybridmodell, indem man den WP-Tarif beim ÖEV bezieht und den restlichen Haushaltsstrom über einen günstigeren Anbieter.

Aber lohnt sich das überhaupt?

Die Antwort gibt es nach dem Klick auf „Weiter lesen“!

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