Das Interhyp-Prinzip

Die Montage unserer Photovolatik-Anlage

By , 28. Mai 2013 20:33

Passend zur bevorstehenden sonnigen Jahreszeit brachte uns der Mai-Endspurt noch die Installation unserer PV-Anlage – gerade rechtzeitig vor der nächsten Fördersenkung.
Hier und hier hatte ich bereits von den Überlegungen und Planungen diesbezüglich berichtet.

In diesem Artikel geht es rein um die Installation auf unserem Dach. Für die Förderung reicht es nämlich aus, dass die Anlage (inkl. Wechselrichter) ortsfest installiert ist. Da der Elektriker noch den Sicherungskasten installieren musste, konnte wir mit der Anlage noch nicht ans Netz gehen. Die Sicherung des etwas höheren Förderungssatzes für die nächsten 20 Jahre machten diese Zweiteilung aber nötig.

Nach einem sonnigen Klick auf  „Weiter lesen“ geht es weiter.

Bevor die Module installiert werden konnten, musste das Haus noch eingerüstet werden. Schade, dass das stommel’sche Gerüst verhältnismäßig kurz vorher abgebaut wurde. Da haben wir leider etwas zu lange mit der Auswahl unseres Solateurs gebraucht.

Egal, das Gerüst wurde jedenfalls pünktlich aufgebaut.

Am Tag der Modulinstallation war ich morgens noch dabei und habe den Anfang der Arbeiten verfolgt. Leider musste ich dann zur Arbeit – irgendwie muss das Geld für das Haus ja auch reinkommen :-). Am liebsten wäre ich aber mit auf dem Gerüst rumgeturnt, um alles mitzuerleben.
Unser Solateur bzw. seine Mannschaft haben aber die gesamte Installation vorbildlich fotodokumentiert und mir zur Verfügung gestellt. Der Großteil der Bilder, die gleich kommen, stammen von ihm.

Passend zum Thema war es an diesem Tag überaus sonnig. 😀

Der Ausblick von unserem Dach auf das Siebengebirge

Der Ausblick von unserem Dach auf das Siebengebirge

Die insgesamt 40 Module, die bei uns aufs Dach sollten, sind als Paket erstaunlich klein, sie passen locker auf einen Transporter. Als erstes mussten auf dem Dach natürlich die Vorbereitungen getroffen werden (ab hier geht es als Bildergeschichte weiter).

Schritt 1: Skizze des Verlegeplans

Schritt 1: Skizze des Verlegeplans

Schritt 2: Dachhaken anbringen

Schritt 2: Dachhaken anbringen

Fleissige Handwerker beim Anbringen der Dachhacken

Fleissige Handwerker beim Anbringen der Dachhacken

Schritt 3: Montieren von Befestigungsschienen

Schritt 3: Montieren von Befestigungsschienen

Schritt 4: Stromführende Kabel verlegen

Schritt 4: Stromführende Kabel verlegen

Zwischenergebnis: Montageschienen mit Stromkabeln

Zwischenergebnis: Montageschienen mit Stromkabeln

Schritt 5: Montieren der Module

Schritt 5: Montieren der Module

Befestigen und Verkabeln eines Moduls

Befestigen und Verkabeln eines Moduls

Es geht voran - fast die Hälfte geschafft

Es geht voran – fast die Hälfte geschafft

Auf zum Endspurt!

Auf zum Endspurt!

Das Hauptfeld der Module

Das Hauptfeld der Module

Modulseitenarm oberhalb des Giebels

Modulseitenarm oberhalb des Giebels

Die installierten Module in voller Pracht

Die installierten Module in voller Pracht

Neben der Installation der Module erfolgt auch noch die Montage des Wechselrichters. Was ein Trum von Gerät!

Montierter 10 kVA-Wechselrichter

Montierter 10 kVA-Wechselrichter

Yay! Es leuchtet!

Yay! Es leuchtet!

Unser Haus mit Photovoltaik-Anlage

Unser Haus mit Photovoltaik-Anlage

Am Ende noch ein Bild unseres Hauses vom Garten aus, die Module sind auf dem Dach dank der geringen Neigung kaum zu erkennen.

Neue Kellerfenster

By , 27. Mai 2013 17:09

Irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass wir bei allen Teilprojekten zielsicher irgendwelche Komplikationen aufspüren und auf versteckte Minen treten.

Das Thema „Neue Kellerfenster“ ist auch so eines.

Der alte Keller enthielt noch alte Fenster – teilweise Originale aus den 60ern – die unbedingt ausgetauscht werden mussten. Da Fenster häufig eine lange Lieferzeit haben, fingen wir bereits im Dezember 2012 (!) mit der Anbieterauswahl an. Die etwas längere Geschichte, die darauf folgte, gibt es nach dem Klick auf „Weiter lesen“.

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Die Statik steht

By , 26. Mai 2013 19:54

Es klang so leicht und einfach: „machen Sie doch den alten Rolladenkasten weg und dann bodentiefe Fenster!“.
Unser Fensterberater hatte da wirklich eine gute Idee gehabt. Statt doch recht eingegengte, halbhohe Fenster wäre ein bodentiefes Element eine echte Bereicherung im Keller gewesen.
Unser Entschluss stand deshalb sehr schnell fest. Genau so wollten wir es machen!

Der Anfang war auch schnell gemacht. Der Mauerteil unter dem alten Fenster war schnell entfernt und wir dachten, dass der alte Rolladenkasten eben so schnell folgen würde. Wobei es schon etwas merkwürdig war, dass der Rolladenkasten in Beton gegossen war. Naja, ging beim Hausbau vielleicht schneller so. Wer weiß schon, was die sich damals gedacht haben…

So dauerte es auch nicht lange, bis unser Tiefbauer am Tag des Fenstereinbaus (das war so geplant und gewollt) schnell ein erstes Loch in den Kasten hämmerte. Dann gab es aber leider genauso schnell Stille und Verwirrung: was zum Teufel machen vier 20er-Armierungen in einem Rolladenkasten???

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Fortschritte Stromanschluss

By , 23. Mai 2013 22:07

So langsam kam es uns schon wie eine unendliche Geschichte vor: die Verlegung des Stromanschlusses an unserem Haus.
Bisher kam es genau in der Mitte des Hauses durch die Mauer, sollte aber jetzt in den Haustechnikraum verlegt werden. Eigentliche eine simple Geschichte, die aber durch verworrene Zuständigkeiten äußerst kompliziert wurde und sehr lange dauerte (mittlerweile mehr als zwei Monate).

Mittlerweile haben wir aber einige Fortschritte erzielt, yay!

Dieser „spannende“ Bericht folgt nach dem Klick auf „Weiter lesen“.

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Es werde Feuer: unser Kamin wird gebaut

By , 22. Mai 2013 20:46

Letzte Woche war es endlich soweit: unser Kaminofen wurde gebaut!
Darauf haben wir uns schon seit Beginn der Planungen gefreut. 🙂

Bestellt hatten wir den Kamin bei diesem Fachgeschäft. Wie man auf der Homepage erkennen kann, sind handgefertigte, sehr organisch wirkende Keramiken das Spezialgebiet dieses Anbieters. Frau Borchers und Herr Hupperich (die beiden Besitzer) bauen aber auch sehr moderne Kanine und Kaminöfen, wie man weiter unten sehen wird. Durch die räumliche Nähe zu Stommel Haus ergibt sich für den stommelschen Bauherren auch eine sehr einfache Planung und Integration in den Bauprozess. Man kennt sich. 😉
Alles in allem sehr empfehlenswert!

Der ausführliche Bericht nebst einigen Bildern folgt nach geübter Praxis nach dem Klick auf „Weiter lesen“.

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Fortschritte im Keller

By , 22. Mai 2013 19:06

Im Keller waren wir auch fleißig. Bzw. haben andere fleißig sein lassen. 😉

Drei Themengebiete haben Fortschritte erfahren: zum einen fehlte noch eine Mauer, die den großen Kellerraum in das zukünftige Arbeitszimmer und Gästezimmer aufteilt. Als erfreuliche Nebenwirkung kommt noch dazu, dass die neue Mauer direkt unter dem Kamin stehen wird, der so – wenn auch nicht notwendigerweise – ein wenig Unterstützung erhält.

Weil es mal wieder ein Bild-lastiger Eintrag ist, geht es erst nach dem Klick auf „Weiter lesen“ weiter mit dem Lesen. 😉

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Fortschritte an den Innenwänden

By , 21. Mai 2013 20:37

Es gibt einiges aufzuholen, was sich in der letzten Zeit im Haus so getan hat.

Wenig spektakulär: nachdem der Rohbau fertig war, kam der Maler zu seinem ersten Einsatz und hat die Nicht-Holz-Innenwände gespachtelt. Dadurch haben wir jetzt Wände im schicken Zebra-Look. 🙂

Die so vorbereiteten Wände werden dann noch mit Malerflies tapeziert und weiß gestrichen.

Die Holzwände und -decken lassen wir zeitgleich noch „weißen“, d.h. mit einer offenporigen Lasur streichen, die das Holz ein wenig heller macht und mit Sonnenschutz versieht, so dass sie nicht so schnell nachdunkeln. Damit der Effekt nicht zu stark wird, haben wir nur eine Schicht beauftragt.
Bei der Entscheidung haben uns die Muster von Stommel Haus in einfach und in zweifach geweißt sehr geholfen. Da kann man sich wenigstens ein bisschen vorstellen, was gemeint ist.

Verspachtelte Wohnzimmerwand

Im Badezimmer sieht es z.B. so aus, nur dass hier die Wände noch gefliest werden.

T-Wand im Bad

Und zum Angeben hier ein Bild vom Wohnzimmer mit einer Leiter als Maßstab. 😎

Wohnzimmer mit Leiter

Sonnenangeregte Elektronenaktivität, Teil 2 (Komponenten und Preise)

By , 17. Mai 2013 21:57

In Teil 1 hatte ich beschrieben, auf welcher Grundlage ich eine Entscheidung für eine PV-Anlage getroffen habe und mit welchen Leistungsdaten ich rechne.

In diesem Artikel soll es jetzt darum gehen, aus welchen Komponenten unsere PV-Anlage bestehen wird und wie diese zusammengestellt wurde. In einem gesonderten Abschnitt gehe ich auch kurz darauf ein, wie wir unseren Solarteur des Vertrauens gefunden haben und was man bei der Angebotsfindung beachten sollte.

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Sonnenangeregte Elektronenaktivität, Teil 1 (Grundlagen und Wirtschaftlichkeit)

By , 17. Mai 2013 17:40

An sonnigen Tagen wie heute fällt mir mal wieder ein, dass wir ja eventuell noch eine Photovoltaik-Anlage bauen möchten.
Zu verführerisch ist die Aussicht auf eine womöglich attraktive Rendite und eine (teilweise) Unabhängigkeit von den Stromerzeugern. Da ich mit der Materie bisher wenig bis gar nichts zu tun hatte, muss ich wohl ganz vorne anfangen. In mehreren Teilen schreibe ich hier zusammen, was ich in Erfahrung gebracht habe und gelernt habe.

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Tower of Flatland

By , 16. Mai 2013 21:44

Kennt hier noch jemand Flatland?

Diese knuffigen, putzigen, kleinen Wesen, die als zweidimensionale Geschöpfe auf einer Ebene leben?

Die fanden wohl unser Haus auch so toll, dass sie eingezogen sind. Und uns dreidimensionalen Wesen zur Ehre haben sie einen großen Turm gebaut! Glaubt ihr nicht? Ha, ich habe Beweise!

Der Tower of Flatland in unserem Haus

Der Tower of Flatland in unserem Haus

😀

Was auf dem Bild zu sehen ist, ist kein Gebäude aus Flatland (leider) und auch kein vergrabener Schnorchler sondern eine Markierung im Estrich.
An dieser Stelle wird nach dem Aufheizprogramm nachgemessen, ob der Estrich trocken genug ist. Und weil man dafür den Estrich durchbohren muss, stellt man mit dieser Markierung sicher, dass auch keine Schleife der Fußbodenheizung darunter ist.

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