Das Interhyp-Prinzip

Estrich im Keller

By , 20. Juni 2013 20:12

Keller entkernt: check!
Schweißbahn eingebaut: check!
Wände verputzt: check!
Dämmung eingebaut: check!
Fußbodenheizungsschlangen eingebaut: check!

Estrich: „all checks completed, we are ready to go! Liftoff in 10, 9, 8…“

OK, so wie bei einem Shuttlestart ging es dann noch nicht zu. Der Einbau des Estrichs im Keller war aber ein Ziel, auf das wir jetzt schon sehr lange hingefiebert hatten.

Alle Vorbereitungen waren abgeschlossen, die Planungen durchdacht. Jetzt konnte losgelegt werden!

Dachten wir zumindest…

Denn wie es sich auch bei einem Shuttle-Start gehört, mussten auch wir den Countdown unterbrechen.

Dies geschah in Form der Estrichleger, die (vernünftigerweise) erst mal in aller Ruhe einen Meterriß an die Wände zeichneten. Und anschließend im Brustton der Überzeugung verkündeten: „hier können wir keinen Estrich einbauen!“.

Schnappatmung folgte.

Konzentration gewann.

Was ist denn nun schon wieder los?

Die Estrichleger hatten festgestellt, dass der Boden schief ist, was bei unserem Haus ja schon länger bekannt ist. Beim Einbauen des Estrichs würde das aber gerade gezogen, was bedeutet, dass der höchste Punkt des Kellers maßgeblich für den ganzen Rest ist. Das wiederum würde bedeuten, dass die resultierende Deckenhöhe signifikant unter 2,2 m liegen würde, was sie nicht verantworten können.

So viel zu den Planungen. Also glühte wieder einmal der drahtlose Handy-Draht zu unserem Bauleiter, der uns ein weiteres Mal hilfreich zur Seite stand und die Lösung wusste: es gebe da ein Mittel, das es erlaubt, den Estrich dünner als normal zu vergiessen.

Dieses Wunderzeugs nennt sich „e-4 Quickhard“ und ist eine „Hochleistungsvergütung“ für Estriche. Soso, was es nicht alles gibt. Egal, kostet wieder extra, bringt aber auch einige Zentimeter, da die Mindestüberbauung über den FBH-Schlangen dadurch deutlich geringer ausfallen kann.
Der Entschluss war schnell gefallen: rein damit und weitermachen!

Damit war der Tag gerettet und der Countdown wurde fortgesetzt: „3, 2, 1. Ignition and Liftoff!“

Das Ergebnis liess sich zwei Tage später im Detail besichtigen:

Der neue Flur

Der neue Flur

Man sieht auch schön den hier angesprochenen Wandabsatz.

Arbeitszimmer

Arbeitszimmer

Das Arbeitzimmer sieht mit dem Estrich schon fast fertig aus. Lustig: an der neu eingebauten Wand zeichnen sich durch das Trocknen des Putzes einzelne Steine ab. 🙂

Abstellraum mit frisch verputzten Wänden und neuem Estrich

Abstellraum mit frisch verputzten Wänden und neuem Estrich

Der Abstellraum wird mit die größte Herausforderung, was das Trocknen angeht. Denn die hintere Wand steht im Erdreich und ist dadurch kühler als die anderen Wände, die außen an frischer Luft stehen und dadurch leichter durchtrocknen.

Haustechnikraum mit Kabelgewusel

Haustechnikraum mit Kabelgewusel

Mit dem Haustechnikraum schließt dieser Beitrag. Das Kabelgewusel bietet auch gleich einen Ausblick auf zukünftige Großtaten. 😉

 

One Response to “Estrich im Keller”

  1. […] der Estrich im Keller eingebaut wurde, und vorher, als die Wände neu verputzt wurden, kam viel Wasser in den Keller. […]

Leave a Reply

Panorama Theme by Themocracy