Das Interhyp-Prinzip

Yay, Umzug!

By , 31. August 2013 06:00

Der ziemlich verrückte Wahnsinn

By , 30. August 2013 06:00

Ein sonniger Tag im Spätsommer bricht an, die Sonne geht auf…

Der Wecker liegt längst wimmernd in der Ecke, denn Bauherrin und Bauherr sind schon lange wach. Heute steht nicht einer dieser Tage an. Nein, heute steht ein Tag an, der den ganz normalen Wahnsinn weit in den Schatten stellen wird.

Heute ist ein Tag des schon ziemlich verrückten Wahnsinns!

Heute ist der Tag vor dem Umzug!

So mancher Bauherr wird ihn kennen, diesen letzten Tag vor dem Umzug. Gefühlt ist das Haus noch im Rohbau und nur 24 Stunden später soll ein Umzug stattfinden! „Unmöglich!“ schreit der gepeinigte Geist. „Unfug, das schaffen wir!“ erwidern die Bauherren.

Und so wird dieser Tag von Sonnenaufgang (ha, so ein Langschläfer, diese Sonne) bis Sonnenuntergang („Was? Schon dunkel draußen?“) gewerkelt, damit auch alles vorbereitet ist für den letzten Tag, den König aller Tage des Wahnsinns, den Tag des Umzugs.

Unser Programm für den heutigen Tag hat es in sich:

  • Im Keller fehlt noch an einer Ecke das Parkett.
    Nur so am Rande: im Keller ging der Kampf gegen die Feuchtigkeit bis zum letzten Tag. Das Verlegen des Parketts, die Montage der Türen und die Montage der Treppe haben wir per Rückwartsplanung so geplant, dass alles einen Tag vor dem Umzug fertig wird, um so die Zeit, die der Estrich trocknen kann, zu maximieren.
    Unser Bautrockner hat uns dabei wertvolle Dienste geleistet. In den drei Wochen, während denen er bei uns zu Gast war, hat er schätzungsweise 250 – 300 Liter Wasser ausgespuckt und nach und nach die Luftfeuchtigkeit auf 36% gedrückt!
  • Die Türen im Keller werden eingebaut.
  • Die Treppe wird geliefert und eingebaut.
  • Im Haus steht eine Reinigung von innen und außen an.
  • Die Installation der Elektrik und der Haussteuerung muss abgeschlossen werden.
  • Die Beleuchtung wird geliefert und montiert.
  • Der Netzwerkschrank harrt der Installation von Switch und Verkabelung.
  • In der Küche wird letzte Hand an einen abwischbaren Küchenspiegel gelegt.
  • Verpflegung und Getränke für die Umzugshelfer werden besorgt.

Ach ja, habe ich schon erwähnt, dass wir an diesem Tag auch noch eine Schlüsselübergabe machen? 😀

Der geneigte Leser wird sich natürlich fragen, warum wir uns das so antun. Und in der Tat hätten wir viele dieser Dinge bequem in den Tagen vorher erledigen können.

Der Grund für diese kompakte alles-am-letzten-Tag Planung war das ZDF. Genau, diese öffentlich-rechtliche Fernsehanstalt aus Mainz.
Die hatten nämlich vor ein paar Wochen angefragt, ob sie uns bei unserem Umzug begleiten dürfen. Man drehe eine Reportage über das Bauen und wolle drei Bauherrenpaare in verschiedenen Projektstadien begleiten. Wir kämen für die Phase „kurz vor dem Umzug“ in Frage.

Nun gut, da fühlt man sich natürlich geschmeichelt und wer einen Blog betreibt, besitzt sowieso einen latenten Hang dazu, Geschichten über sich und das Leben zu erzählen. Warum also nicht?

Und so beginnt eine Phase der Planung und Ideenfindung. Geplant sind 1,5 Drehtage. Um auch genug Material aufnehmen zu können, muss in dieser Zeit allerhand passieren. Es soll noch mit der Realität übereinstimmen, sprich es müssen die echten Aufgaben sein, halt nur für die Kamera an einem Tag konzentriert.
Also legen wir los, machen unsere gesammelten Handwerker verrückt, koordinieren zich Termine, informieren unsere Umzugshelfer, nehmen extra Urlaub, haben nach über zwei Wochen Arbeit eine feste Zusage, der detaillierte Zeitplan steht und was macht das ZDF?

Diese Mainzelmännchen sagen anderthalb Tage vorher ab! Sie wollten jetzt doch nur mit zwei Paaren drehen…
Der Dreh ist mir dabei echt egal. Aber nach so viel Arbeit, zwei leer telefonierten Prepaid-Karten und jeder Menge aufgescheuchter Leute wird man einfach so, mir-nichts-dir-nichts, im Regen stehen gelassen. 🙁

Au mann, einmal mit Profis arbeiten!

Nach einem ziemlich angefressenen „Was-habt-ihr-denn-da-geraucht?“-Telefonat weiß ich jetzt immerhin, dass man sich im ZDF ziemlich ungern mit RTL2 vergleichen lässt. *harharhar*

Jetzt müssen wir also nur noch diesen ziemlich verrückten Wahnsinn überstehen und dann heißt es auf ins große Finale! Drückt uns die Daumen!

1!

By , 30. August 2013 05:59

2!

By , 29. August 2013 06:00

3!

By , 28. August 2013 06:00

4!

By , 27. August 2013 06:00

5!

By , 26. August 2013 06:00

Der ganz normale Wahnsinn

By , 21. August 2013 20:20

Es gibt da diese Tage. Diese ganz speziellen Tage, die man nie so geplant hat, die aber doch so passieren.

Continue reading 'Der ganz normale Wahnsinn'»

Spiegelei & Co.: unsere Küche steht!

By , 15. August 2013 21:11

Es wird Zeit für das erste Spiegelei in den eigenen vier Wänden. Zumindest haben wir jetzt die Möglichkeit dazu, denn unsere Küche ist da!

Die Suche nach unserer Küche war durchaus eine längere Geschichte, die wir jedoch vor bereits beträchtlicher Zeit erfolgreich abschliessen konnten.
(die frühe Festlegung bei der Küche war übrigens notwendig, um die Planungsdetails des Hauses festlegen zu können)

Ende Mai war dann ein Ausmesser des Küchenlieferanten bei uns, um die tatsächlichen Gegebenheiten exakt auszumessen (die bisherige Planung war nach den Grundrissen erfolgt). Soweit war alles gut.
Einzige Abweichung war eine Wand, die um 1° vom Lot abwich. Das führt bei einer Länge von 3m aber direkt dazu, dass die Arbeitsplatte am Ende übertief ist. Zum Glück hat das aber nicht zu einem Mehrpreis geführt.

Kleiner Tipp an alle Bauherren: bestellt den Vermesser rechtzeitig, denn die Küche muss ja auch noch gefertigt werden. Das kann schon mal 6-8 Wochen dauern…

Nach ein wenig Hin und Her mit dem Lieferanten bezüglich des Liefer- und Aufbautermins stand dann das große Datum fest, Mitte August sollte unsere Küche kommen.

Continue reading 'Spiegelei & Co.: unsere Küche steht!'»

Nervige Feuchtigkeit

By , 9. August 2013 18:36

Eigentlich, ja eigentlich wollten wir schon längst in unser Haus eingezogen sein. Wir könnten schon einen vollen Monat dort wohnen, gäbe es nicht ein kleines, geradezu fast unsichtbares Hindernis: Feuchtigkeit!

Als der Estrich im Keller eingebaut wurde, und vorher, als die Wände neu verputzt wurden, kam viel Wasser in den Keller. Sehr viel Wasser. Grob geschätzt waren es ca. 2.000 – 3.000 Liter!
Und die müssen wieder aus Boden und Wänden verschwinden bevor wir die Bodenbeläge verlegen lassen können und die Wände streichen. Tun wir das nicht, gibt es womöglich Spätfolgen, wie z.b. aufquellendes Parkett oder Schimmel.
Da das alles gewaltige Kosten nach sich ziehen würde, bleibt uns nichts anderes übrig, als zu warten, alles trocknen zu lassen und ein wenig darüber zu schreiben.

Continue reading 'Nervige Feuchtigkeit'»

Panorama Theme by Themocracy