Das Interhyp-Prinzip

Türdrücker

By , 27. November 2013 18:15

Ein weiteres Detail, bei dem wir uns überproportional schwer getan haben, war die Auswahl der Türdrücker.
(sind wir eigentlich die einzigen Bauherren, die sich bei manchen Details so unendlich schwer tun?)

Im Rahmen der Bemusterung hatten wir dieses Thema sogar vorerst ausgeklammert, weil wir uns so gar nicht entscheiden konnten. Wie soll man auch bei der Auswahl, die der Stommel-Zulieferer Würth hier bietet, die Wahl der Qual treffen?

Als es dann Zeit wurde die Auswahl zu treffen – sprich als Datum plus Lieferzeit bedenklich nahe an die Abnahme gerückt war – entschieden wir uns dann auch noch für ein Muster, das nicht mehr lieferbar ist (das hier, warum auch immer es drei Monate später noch im Online-Katalog geführt wird).

Hilfeeeeee! Nicht alles nochmal von vorne!

Zum Glück hatten wir uns nicht nur auf einen Favoriten geeinigt sondern auch einen Favoriten Nr. 2 rausgesucht (nämlich den hier), auf den wir dann mit relativ wenig Nachdenken umschwenken konnten. Uff.
Und diese Variante war dann auch lieferbar. 🙂

Sehr angenehm an der Form ist übrigens, der nach oben gewölbte Griff. Dadurch lassen sich Türen gefühlt leichter öffnen, weil man nicht so tief runterdrücken muss. Ist nur ein minimales Detail. Aber trotzdem! 🙂

Hier jetzt noch zwei Bilder, wie sich die Türdrücker im echten Leben machen.

Buche-Echtholztür mit matt verchromtem Türdrücker auf Kirschparkett

Buche-Echtholztür mit matt verchromtem Türdrücker auf Kirschparkett

Die Beschreibung klingt fast wie aus einer Speisekarte eines Restaurants, oder? 😉

Türdrücker in Detailaufnahme

Türdrücker in Detailaufnahme

Mit der Tür ins Haus fallen…

By , 24. November 2013 11:54

…kann man jetzt bei uns auch.

OK, das konnte man die ganze Zeit schon. Aber wir haben zum Schutz der Tür erst bei der Abnahme die Schutzfolien und -pappen entfernt. Nicht, dass es da während der Baumaßnahmen noch irgendwelche Kratze gibt! Deshalb war es für uns vorher noch keine richtige Tür. 😉

Und so erfreuen wir uns nun jeden Tag an diesem Prachtstück!

Unsere Haustür

Unsere Haustür

Eine Tür, wie sie uns gefällt!

Ein weiteres Mal hat uns hier Stommel Haus begeistert, weil man bei dem Türen-Zulieferer (heißt Niveau und stellt auch die Fenster für Stommel Haus her) alles bis in kleinste Detail planen und angeben kann.

So haben wir unsere Tür z.B. fast frei designt, weil uns keiner der vorhandenen Entwürfe 100% überzeugt hat. Von der einen Tür haben deshalb die Kassettenaufteilung, von einer anderen die Glasaufteilung und von einer dritten die mattierten Scheinsprossen. Als Beispiel für den Detailgrad, mit dem man die Türen gestalten kann, mag dann noch dienen, dass wir den unteren Rand der Glaselemente exakt auf die Höhe des Mittelpunkts des Türschlosses gesetzt haben.
Sowas mag nicht für jeden wichtig sein und wir wären sicherlich auch mit einer Tür glücklich geworden, wo das nicht der Fall gewesen wäre. Aber wenn man schon mal die Gelegenheit hat, so etwas festzulegen, nutzt man es auch. 🙂

Die Tür hat jedenfalls eine tolle Qualität (mehr als ein Handwerker hat das von sich aus angesprochen)!

Mit einer Aufrüstung auf WK2 und einem innenliegenden Sperrriegel, den man auch von außen mit dem Schlüssel öffnen kann, ist übrigens auch der Sicherheit Genüge getan.

Ein kleines Detail noch am Rande: bei Stommel Haus haben während der Bauphase alle beteiligten Handwerker einen Hausschlüssel, um so jederzeit die Baustelle betreten zu können. Bei der Abnahme wird dann das Schloss ausgetauscht und die neuen Schlüssel an die Bauherren übergeben.
Eine clevere Idee, um Praktikabilität und Sicherheit miteinander vereinbaren zu können!

Besucher #50.000!

By , 23. November 2013 17:06

Wohooo! Heute kam der fünfzigtausendste Besucher in meinem Blog vorbeimarschiert!

Irgendwann zwischen 15 und 17 Uhr war es soweit. 🙂

Vielen Dank an den Jubiläumsbesucher und alle anderen, die dazu beigetragen haben, diese gigantische Zahl zu erreichen!

Schlüsselerlebnis

By , 23. November 2013 14:21

Wer meine Blogeinträge kennt, weiss sicherlich schon, dass ich eine Schwäche für mehr oder weniger gelungene Wortspiele habe. Ein solches präsentiere ich auch heute einmal wieder.
Kein schlechter Einstieg, wenn der letzte Eintrag schlappe 84 Tage zurück liegt. Shame on me!

Aber hier kommen wir auch direkt zu dem ersten Schlüsselerlebnis: der Einzug in das eigene Heim ist beileibe nicht das Ende von viel Arbeit sondern eher der Beginn!

Und wo vorher ganze Kohorten fleissiger Handwerker gearbeitet haben, muss man auf einmal alles selber erledigen. All die Kisten, die auszuräumen sind, all die großen und kleinen Gegenstände die zu platzieren, dann doch wieder woanders hinzustellen sind, Deko hier und Deko dort und und und.
In Summe führt das dazu, dass der geneigte Bauherr so oft mit seinem Rücken in ebendieser Stellung verharrt, dass er abends nicht mals mehr „Pieps“ sagen mag.
Einen Blog-Eintrag schreiben? Ach je. Dafür müsste ja erstmal der Rechner stehen und dafür müsste der Schreibtisch aufgebaut werden. Das geht aber erst, wenn ein Haufen Kisten ausgeräumt ist. Deren Inhalt soll in die Regale, die als Einzelteile verstreut liegen. Und wo sind nur die Schrauben für diese? Sicherlich in einer der Kisten! Nur welche?
So kommt es, dass man für einen Blog-Eintrag mal eben zu Ikea fahren muss, um sich dort Ersatz zu besorgen.

Und so verstreicht Tag um Tag, während das Haus innen zu seiner Ordnung findet und immer mehr zum eigenen Heim, zum „Zuhause“ wird. Nur der Blog, der darbt ein wenig vor sich hin. 😉

Ein zweites Schlüsselerlebnis ergab sich dann wenige Tage nach dem Einzug. Zunächst hatte ich mir Sorgen gemacht, wie die vielen Schlüssel zu den Fenster zuordnen sollte (immerhin haben wir 15 Fensterschlösser und ebensoviele Schlüssel). Im Geiste spukte mir schon ein System farbiger, geometrischer Markierungen vor.
Pragmatischerweise habe ich aber vorher einmal getestet, ob die Schlüssel nicht vielleicht austauschbar sind.

Und siehe da: sie sind es. Da freut sich dich die Bauherren-Seele: da denkt der Fensterhersteller mit und versieht alle Fenster einer Lieferung mit den gleichen Schlüsseln, so dass jeder Schlüssel auf jedes Fenster passt. Wie ungemein praktisch!

Misstrauisch wie ich nun mal bin, fiel mir dann aber noch auf, dass die Schlüssel der Kellerfenster und die aus dem Erdgeschoss sich verblüffend ähnlich sahen – und das obwohl jene von einem ganz anderen Handwerker und Hersteller stammen als diese. Die werden doch wohl nicht?

Doch tun sie! Die Schlüssel der Kellerfenster passen auch auf jedes Fenster. Egal ob Erdgeschoss oder Keller?

Einen ersten Hinweis gab uns der Beschlaghersteller: in beiden Geschossen wurden Komponenten von Heep verbaut!

Moment! Heep war doch in den Fenstern meiner Eltern, die diese vor ein paar Jahren neu bekommen hatten. Könnte es sein…

Ja, es kann!

Sämtliche Schlüssel unserer Fenster sind identisch und austauschbar und passen auch noch auf mehrere Jahre alte Fenster meiner Eltern! Na super, wo soll denn da noch die Sicherheit gewährleistet sein. Da reicht ja jedem Einbrecher ein Nachschlüssel, um bequem jedes Fenster öffnen zu können.
Das wollte ich so nicht gelten lassen und habe natürlich bei Stommel Haus nachgefragt.
Unseren Bauleiter hat das wohl auch interessiert, denn er hat sofort eigene Erkundigungen angestellt und mir wenig später die Auskunft erteilt, dass jeder Hersteller von abschließbaren Oliven seine und nur eine einzige Schließung hat. Das bedeutet nichts anderes, dass es pro Hersteller nur einen Schlüssel gibt, der alle Fenster weltweit öffnet.

Ein starkes Stück, wie ich finde! Nach Aussage vom Fensterhersteller soll der Zylinder im geschlossenen Zustand verhindern, dass von außen durch den Rahmen der Griff gedreht wird.

Warum so teure Dinge, wie maßangefertige Fenster durch derart trivial zu behebendem Schmu entwertet werden, will ich jetzt einfach nicht verstehen.
Selbst unser Briefkasten hat einen Schlüssel mit Seriennummer, ist also nicht überall passend und darüberhinaus nachbestellbar.

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