Das Interhyp-Prinzip

Sonnenfinsternix

By , 26. März 2015 18:03

So eine Sonnenfinsternis ist ja eine tolle Sache. Wenn man sie denn beobachten kann.

Die für lange Zeit letzte totale in Mitteleuropae beobachtbare Sonnenfinsternis hat sich im Rheinland dank der dicken Wolkenschicht doch etwas arg rar gemacht. Schade auch!

Aber glücklich kann sich schätzen, wer eine Photovoltaik-Anlage sein Eigen nennt. Den diese kann man als Helligkeitsmessinstrument missbrauchen und so den Helligkeitsdurchgang beobachten.

Helligkeitsverlauf einer Sonnenfinsternis

Helligkeitsverlauf einer Sonnenfinsternis

Interessant ist der Bereich zwischen 9:30 Uhr und 11:30 Uhr. Dort kann man sehr schön die „Delle“ im Ertrag erkennen, der ja direkt mit dem einfallenden Licht (und damit der Helligkeit) verknüpft ist. Das Minimum, also den Zeitpunkt der größten Verdunkelung, erkennt man gegen 10:30 Uhr.
Im weiteren Tagesverlauf erkennt man weitere Dellen, die im Gegensatz zur Sonnenfinsternis steiler und enger ausgeschnitten sind und durch vorbeiziehende Wolken verursacht wurden.

Die Messung der Helligkeit wurde übrigens früher (ich weiss nicht, ob es heutzutage immer noch so gemacht wird) dazu genutzt, um den exakten Zeitpunkt der totalen Finsternis zu bestimmen. Dazu wurden – natürlich mit einer deutlich höheren Mess- und Zeitpräzision – die Messwerte der jeweiligen Helligkeit notiert. Das Minimum der Messwerte gab dann darüber Auskunft, zu welchem Zeitpunkt die Abdeckung der Sonne am größten war.

Meine Messwerte sind mit einer 15-Minuten-Taktung recht grob aber so konnte ich zumindest ohne Gefahr für meine Augen doch noch etwas von der Sonnenfinsternis 2015 erkennen.

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