Category: Projekt „Unser Haus“

Das Interhyp-Prinzip

Über die Bewässerung eines Gartens

By , 8. Mai 2015 18:24

Irgendwie ist es schon faszinierend.

Früher gab es nichts wichtigeres als die nächste Party oder wer mit wem gerade geht. Erwachsenen-Themen wie Behördenkram, Steuern oder gar Gartenarbeit haben höchstens zu einer Reaktion geführt: einem akuten Schlafanfall. Was war das damals aber auch zum Gähnen langweilig.
Aber kaum hat man ein eigenes Haus gebaut, gibt es kaum spannendere Themen. Na gut, die Steuern nehme ich mal aus. 😉

Verwundert bin ich nur nach wie vor, an welchen Ecken und Kanten man auf Fragen und Probleme stößt, über die man sich nie zuvor im Leben Gedanken gemacht hat. Die Gartenbewässerung ist so ein Fall.
Eigentlich ist doch alles ganz einfach: ich nehme meinen Schlauch, schließe ihn am Wasserhahn an, drehe denselben auf und schon fließt Wasser. Eigentlich ganz einfach oder?
Aber was macht man, wenn man noch gar keinen Schlauch hat? Tja, da steht man ganz schnell auf selbigem. Der Blick in die Regale der Baumärkte zeigt ganz schnell, dass es eine riesige Auswahl an unterschiedlichsten Produkten gibt, um ein bisschen Wasser über den heimischen Garten zu verteilen. Und wie es der geneigte Leser mittlerweile von mir kennt, muss ich das Ganze natürlich mal wieder im Detail betrachten, ich will ja nicht die Katze im Sack kaufen. 🙂 Continue reading 'Über die Bewässerung eines Gartens'»

Sonnenfinsternix

By , 26. März 2015 18:03

So eine Sonnenfinsternis ist ja eine tolle Sache. Wenn man sie denn beobachten kann.

Die für lange Zeit letzte totale in Mitteleuropae beobachtbare Sonnenfinsternis hat sich im Rheinland dank der dicken Wolkenschicht doch etwas arg rar gemacht. Schade auch!

Aber glücklich kann sich schätzen, wer eine Photovoltaik-Anlage sein Eigen nennt. Den diese kann man als Helligkeitsmessinstrument missbrauchen und so den Helligkeitsdurchgang beobachten.

Helligkeitsverlauf einer Sonnenfinsternis

Helligkeitsverlauf einer Sonnenfinsternis

Interessant ist der Bereich zwischen 9:30 Uhr und 11:30 Uhr. Dort kann man sehr schön die „Delle“ im Ertrag erkennen, der ja direkt mit dem einfallenden Licht (und damit der Helligkeit) verknüpft ist. Das Minimum, also den Zeitpunkt der größten Verdunkelung, erkennt man gegen 10:30 Uhr.
Im weiteren Tagesverlauf erkennt man weitere Dellen, die im Gegensatz zur Sonnenfinsternis steiler und enger ausgeschnitten sind und durch vorbeiziehende Wolken verursacht wurden.

Die Messung der Helligkeit wurde übrigens früher (ich weiss nicht, ob es heutzutage immer noch so gemacht wird) dazu genutzt, um den exakten Zeitpunkt der totalen Finsternis zu bestimmen. Dazu wurden – natürlich mit einer deutlich höheren Mess- und Zeitpräzision – die Messwerte der jeweiligen Helligkeit notiert. Das Minimum der Messwerte gab dann darüber Auskunft, zu welchem Zeitpunkt die Abdeckung der Sonne am größten war.

Meine Messwerte sind mit einer 15-Minuten-Taktung recht grob aber so konnte ich zumindest ohne Gefahr für meine Augen doch noch etwas von der Sonnenfinsternis 2015 erkennen.

Meilenstein mit vielen Nullen

By , 19. Januar 2015 00:50

Für den geneigten Blogger gibt es ja eine Menge an Werten, die den Statistik-Freund erfreuen können.
Einer dieser Werte – die absolute Anzahl Besucher, die meinen Blog besucht haben – hat ja erst vor 2 Monaten die 50.000 überschritten.

Heute durfte ich dann beobachten, wie ein anderer Messwert eine tolle Marke überschritten hat: jede Datei, die vom Server abgerufen wird, zählt als ein sogenannter Hit (eine Seite mit mehreren Bildern sorgt also für mehr als einen Hit).

Und heute wurde tatsächlich die (für mich unglaubliche) Marke von 1.000.000 Hits überschritten!

Vielen, herzlichen Dank an all die treuen Leser und auch an all diejenigen, die nur mal kurz vorbeischauen und zu diesem Wert beigetragen haben!

Bauvorhaben 4.0

By , 5. Dezember 2014 17:33

Es soll ja Bauherren geben, die bekommen nicht genug vom Bauen.

So wie wir zum Beispiel.

Unser neuestes Bauvorhaben wird sich um die Außenanlagen kümmern. Diese haben bisher noch mehr einer ungezähmten Wildnis geglichen, als dass man ernsthaft das Grundstück nutzen konnte. Nicht zuletzt beim Ausschachten der Gräben für die Heizungskollektoren haben wir das Grundstück umgepflügt und in eine pittoreske Hügellandschaft transformiert.

Die Gründe dafür sind mannigfaltig aber eines nach dem anderen.

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Tripp, trapp, die Trepp‘ ist da

By , 24. November 2014 20:42

Was wird täglich mit Füßen getreten, beschwert sich aber nie?

Was hat zwei Wangen aber keinen Mund?

Was trägt eine Verkleidung, ist aber kein Schauspieler?

Na, schon erraten? Natürlich, es handelt sich um eine Treppe!

Unverzichtbar in jedem Haus, tritt man ihre Stufen täglich mit Füßen. Geht vorbei an den Wangen, an denen sie aufgehangen ist. Und streicht vielleicht mit der Hand über die Verkleidung zwischen den Stockwerken.

Alles in allem ist eine Treppe – so unverzichtbar sie auch sein mag – doch eines der Dinge, über die sich angehende Bauherren zunächst einmal kaum Gedanken machen werden. Zu alltäglich sind sie und zu selbstverständlich werden sie genutzt.
Dabei sind die Entscheidungen, die es bei der Treppenplanung zu treffen gilt, mannigfaltig: welche Materialien sollen Verwendung finden, wie gewendelt soll sie sein, mit Stellstufe oder ohne, gesattelt oder nicht, platzsparend oder raumgreifend? Züchtig im eigenen (Treppen-)Haus versteckt oder offen-fordernd in den Lebensraum integriert?

Antworten zu all dem und mehr gibts nach dem Klick auf „Weiterlesen“.

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Uns geht ein Licht auf

By , 14. November 2014 18:36

Leuchten, Lampen und ihr Licht. So schön und wichtig diese drei Dinge für ein Haus sind, so schwierig ist es auch, sie selbst zu beschreiben oder darzustellen.
Wie will man auch Worte finden für etwas, das so viel Behaglichkeit in ein Haus bringt, jedoch mit Händen so wenig greifbar ist, wie der Schein einer wohlplatzierten Leuchte? Wie den alles überstrahlenden Glanz einer Lampe in einem Bild festhalten?

Schwierige Punkte in der Tat, nur noch übertroffen von der Frage, wie man aus dem schier unendlichen Meer der Angebote eine Auswahl treffen soll, die das eigene Heim fürderhin schmücken und erleuchten soll.

Und um die Lösung all dieser Punkte soll es heute gehen.

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Hunter zu Besuch

By , 13. September 2014 14:27

Diesen Sommer gab es als eines der großen Highlights hohen Besuch bei uns.

Kennt jemand die Serie „Supernatural„? Falls nicht, anschauen! Es lohnt sich. 🙂

Wir durften uns der Ehre erfreuen, dass der Hauptdarstelle dieser Serie bei uns zu Gast war! Nein, natürlich nicht Sam oder Dean, das kann ja jeder. Es war viiiiel besser: bei uns war „Hunter“, das Auto aus der Serie. Yeah!

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Neue Ernte

By , 8. September 2014 17:48

Eine sehr schöne Sache ist ja, dass Stommel Haus jedem eingezogenen Bauherren als Begrüßungsgeschenk im neuen Haus einen Apfelbaum schenkt. „Ein Haus wie ein Baum“ als lebendiges Firmenmotto. 🙂

Wir haben unseren Baum letztes Jahr direkt eingepflanzt und auch wenn es das arme Ding sehr schwer hat, weil unser Grundstück noch ein wenig – hmmm – „unübersichtlich“ ist, so strengte er sich doch nach Stammeskräften an.

Und so durften wir am Sonntag die erste Ernte unseres Stommel-Apfelbaums einfahren. Hurra!

Apfelernte dank Stommel Haus

Apfelernte dank Stommel Haus

Ja, das ist die gesamte Ernte. Wird bestimmt noch mehr. 😀

Das Wärmedämmverbundsystem

By , 31. August 2014 15:00

Wärmedämmverbundsystem – wieder so ein sperriges Wort, mit dem ich vor Beginn unseres Bauvorhabens nichts hätte anfangen können.

Dass es aber für ein Haus von essentieller, wenn nicht sogar von existentieller Bedeutung ist, wird dem angehenden Bauherrenpaar dann doch schnell deutlich.  Zur Not in Form von Architekt, Bauleiter und Co. 😉

Worum es nun bei einem WDVS genau geht und wie wir das bei unserem Haus gelöst haben, darum geht es in dem heutigen Eintrag.

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Helferfest

By , 27. August 2014 17:00

Das neue Jahr 2014 stand direkt im Zeichen eines feierlichen Großereignisses, unserem Helferfest.

Unser Umzug war – wie eigentlich alles bei unserem Bauvorhaben – ein wenig außerhalb der Norm. Wir hatten wenige Wochen vor dem Einzu unsere Wohnung schon verlassen müssen und hatten Unterschlupf bei meinen Eltern gefunden. Nur wohin mit den ganzen Sachen?
Tja, die wurden im Keller der Schwiegereltern, in deren Garage, in der Garage meiner Eltern und noch in einer Garage von Bekannten gelagert. Und wenn man vor dem Einzug ins neue Haus (da fällt mir ein, dass ich das auch mal beschreiben könnte…) schon die Wohnung räumen muss, darf man natürlich alles zweimal anfassen und schleppen.

So kam es, dass wir eine umfangreiche Liste an Helfern hatten, bei denen wir uns bedanken wollten.

Et kütt wie et kütt und da wir gerne Gastgeber sind, war das der erste Härtetest für Haus und Küche.
Also frisch in die Hände gespuckt und ran an Kochlöffel und Co. Kurze Zeit später (*husthust*) war das Buffet dann bereit zum Plündern.

Es ist angerichtet!

Es ist angerichtet!

Wohl bekomms!

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