Category: Grundstück und altes Haus

Das Interhyp-Prinzip

Das Wärmedämmverbundsystem

By , 31. August 2014 15:00

Wärmedämmverbundsystem – wieder so ein sperriges Wort, mit dem ich vor Beginn unseres Bauvorhabens nichts hätte anfangen können.

Dass es aber für ein Haus von essentieller, wenn nicht sogar von existentieller Bedeutung ist, wird dem angehenden Bauherrenpaar dann doch schnell deutlich.  Zur Not in Form von Architekt, Bauleiter und Co. 😉

Worum es nun bei einem WDVS genau geht und wie wir das bei unserem Haus gelöst haben, darum geht es in dem heutigen Eintrag.

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Vom Bauen eines Hauses auf einen vorhandenen Keller

By , 25. April 2013 17:35

Der Platz in Deutschland wird knapp, immer häufiger passiert es, dass in einer Ortschaft kein freier Bauplatz mehr vorhanden ist. Als Alternative zu dem Bau in einem Neubaugebiet mit allen Vor- und Nachteilen bleibt da nur, ein gebrauchtes Haus zu erwerben.

Bei einem gebrauchten Haus erkauft man sich aber auch gravierende Nachteile. Häufig ist die Bausubstanz weit unterhalb heutiger Standards. Und ein gebrauchtes Haus zu finden, bei dem der Grundriss genau den eigenen Vorstellungen entspricht, ist noch seltener. Gleichzeitig sind die fälligen Renovierungsarbeiten mitunter zu teuer. Gerade Maßnahmen zur energetischen Sanierung können leicht einen Rahmen erreichen, bei dem sie sich nie amortisieren – wenn die Gegebenheiten des Hauses überhaupt einen energetische Sanierung erlauben.

Was bleibt, ist, ein gebrauchtes Haus zu kaufen, es abzureissen und neu zu bauen. Mit ein bisschen Glück hat das Haus einen Keller, den man wieder verwenden kann. Letzteres kann finanziell sehr attraktiv sein, kostet doch ein neuer Keller je nach Größe und Ausbaustufe schon zwischen 25.000 € und 70.000 €.

Wir haben uns bei unserem Bauvorhaben dafür entschieden, den Keller eines Bestandshauses in Bungalowbauweise stehen zu lassen und das neue Haus darauf zu setzen. Das Erdgeschoss haben wir abreissen bzw. zurückbauen lassen.
Die wichtigsten Gründe dafür waren:

  • Gut erhaltene Bausubstanz des Kellers
  • Nicht mehr zeitgemäße Wandkonstruktion des Erdgeschosses
  • Keine Möglichkeiten, das Erdgeschoss zu dämmen
  • Starke Abnutzungserscheinungen des Erdgeschosses durch Vernachlässigung und starkes Rauchen im Haus

In diesem Artikel möchte ich (streng subjektiv) beschreiben, welche Punkte dabei für uns wichtig waren, was zu klären war, bevor wir bauen konnten und welche Baumaßnahmen nötig waren, bis man den Keller nutzen konnte.

Bitte missversteht es nicht als allgemein gültige Checkliste oder als professionellen Leitfaden! Aber vielleicht kann der eine oder andere ja etwas davon nutzen oder für sein Bauvorhaben wiederverwenden – zumindest wenn ihr vorhabt, wie wir auf einem vorhandenen Keller aufzubauen. Vielleicht seid ihr aber auch gerade in der Entscheidungsphase und könnt nach diesem Artikel besser abschätzen, ob es sich für euch lohnt.

Weil es so lang wird: Klick auf „Weiter lesen“.

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Meilenstein: Teilprojekte „Zwangsversteigerung“ und „Zwangsräumung“ abgeschlossen

By , 20. Dezember 2012 19:28

Es mag erstaunen aber ja, das Teilprojekt „Zwangsräumung“ hatten wir bislang noch nicht offiziell abgeschlossen. Kurz vor Weihnachten und dem Jahresende möchte ich das aber noch nachholen.

Wie bereits beschrieben, haben wir unser Grundstück nebst Haus in einer Zwangsversteigerung erstanden. Leider mussten wir dann doch eine zumindest teilweise Zwangsräumung durchführen. „Teilweise“ weil der Vorbesitzer schon große Teile des Hauses ausgeräumt hatte und die bestellte Spedition den Rest in seinen LKW und nicht in den der Spedition geräumt hat.
Nachdem die eigentliche Zwangsräumung stattgefunden hatte und abgeschlossen wurde, mussten wir ja noch irgendwie an das Geld kommen, das wir dem Gerichtsvollzieher bezahlt hatten. Zum Glück konnten wir in den Übererlös der Zwangsversteigerung hinein einen dinglichen Arrest beantragen, so dass die Summe zumindest sichergestellt war.

Aber wie kommt man da dran?

Nun, der Gerichtsvollzieher schickt nach der Zwangsräumung eine Rechnung, die auflistet, was geleistet wurde und was das gekostet hat. Den Rest des Vorschusses hat er dann zurücküberwiesen.
Den Rest der Summe mussten wir also vom Gericht einfordern.

Interessante Details am Rande: der Vorschuss für eine Zwangsräumung kann durchaus 10.000€ betragen. Zumindest für ein recht zugerümpeltes Haus. Ein mehr oder weniger leer geräumtes Haus kommt in der Zwangsräumung dann auf ca. 5.000€ inkl. aller Gebühren.

Ganz blauäugig haben wir zunächst die Rechnung mit einem Schreiben dorthin geschickt und dann um Auszahlung gebeten. Nicht verwunderlich reicht das jedoch nicht. Vielmehr muss man einen „Antrag auf Überweisung“ einreichen, der juristisch korrekt begründet, was und warum ausgezahlt werden soll. Naja, formal korrekt heißt das Teil wohl „Kostenfestsetzungsantrag“.
Mit entsprechenden Vorlagen aus dem Internet (sorry, keine Links, das ist mir zu heiß) bekommt man das vielleicht noch ganz gut selber hin. Anwaltliche Unterstützung ist aber auch hier dringend zu empfehlen, schließlich wimmelt das Ding von Aktenzeichen und Paragraphen!

Für Verwirrung sorgte dann aber der Vorbesitzer, indem er die zu bezahlende Summe uns selber überwiesen hat. Und das auch noch mit dem Vermerk „unter Vorbehalt“. Dafür ohne jegliches erläuterndes Schreiben. Hmpf.
Also wieder kurz mit dem Anwalt beraten, was zu tun ist. Der riet dazu, das Geld zu behalten und etwas abzuwarten. Anschließend könnten wir den Vorbehalt auflösen. Seine Argumentation: sollte der Vorbesitzer das überwiesene Geld zurückfordern, müsste er schon vor Gericht nachweisen, dass wir es zu Unrecht bekommen hätten…
(Wer übrigens einen guten Anwalt für Zwangsversteigerungen im Bonner Raum sucht, kann sich gerne bei mir melden. Ich habe da jemanden an der Hand, den ich empfehlen kann. :-))

Genau das haben wir dann auch gemacht. Schließlich ersparte es uns, einen korrekten Was-auch-immer-Antrag auszubaldowern. Etwas abgewartet und dann schriftlich den Verzicht auf unseren Vorbehalt erklärt, so dass das einbehaltene Geld ausgezahlt werden könnte. „Könnte“, weil es durchaus sein kann, dass noch andere Gläubiger gepfändet haben. Aber das sind dann ja nicht mehr unser Angelegenheiten.

Und nachdem wir bis jetzt nichts mehr gehört haben, schließen wir nun dieses Kapitel und legen es (hoffentlich) zu den Akten. Ufff.

Meilenstein: Teilprojekt „Hausabriss“ abgeschlossen

By , 18. Dezember 2012 19:13

Mittlerweile sind alle wesentlichen Arbeiten in Sachen „Hausabriss“ erledigt, so dass wir dieses Teilprojekt abschließen können. Yeah!
Alle weiteren Arbeiten wie Putz abschlagen und neu anbringen laufen dann unter „Renovierung“. 😉

Als letztes sind noch einige Wände verschwunden, die wir nicht mehr benötigen. Das waren zum einen eine Küchenabtrennung im zukünftigen Arbeitszimmer und zum anderen zwei Wände im zukünftigen Treppenhaus.

Die ehemalige Küchenecke erkennt man hier ganz hinten im Raum an den noch verbliebenen Kacheln an der Wand. Schön: im Winter scheint hier richtig kräftig die Sonne rein!

Das zukünftige Arbeitszimmer

Und hier noch das zukünftige Treppenhaus. Der dunkle Bereich auf dem Boden ist eine (flache) Pfütze, die sich wegen eines Lochs in unserer Hausabdeckung gebildet hat. Unser Handwerker hat das aber ohne Murren noch am gleichen Tag (immerhin ein Samstag) ausgebessert. Vor der Stahlstütze lief vorher die alte Mauer entlang, die einen kleinen Kellerraum abgetrennt hat. Man erkennt den Verlauf ganz gut an der Decke.

Treppenhaus

An die gleiche Stelle wie auch vorher wird unsere neue Treppe kommen. Allerdings breiter und länger. Da es eine Treppe mit einer Viertelwendelung wird, müssen wir das Treppenloch deshalb noch etwas vergrößern.

Zukünftiger Platz für die neue Treppe

Unschlüssig sind wir uns noch, ob wir das Treppenloch zu einem offenen Treppenhaus erweitern sollen oder es nur so groß wie nötig machen. Vor- oder Ratschläge irgendjemand?

Hausabriss – Tag 8 bis 10

By , 9. Dezember 2012 17:41

Nachdem an den bisherigen Tagen die Baustelle eingerichtet und das Haus zurückgebaut wurde, stand in den kommenden Tagen noch der Abriss der alten Garage auf dem Programm. Parallel dazu wurde der bestehende Keller entkernt. Und zum Glück kam unsere Hausabdeckung noch gerade rechtzeitig!

Weiter gehts wie immer bei Bilderserien nach dem Klick auf „Weiter lesen“.

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Hausabriss – Tag 5 bis 7

By , 6. Dezember 2012 21:05

Und weiter gehts mit dem Hausabriss! Angefangen hats hier und weitergemacht wurde hier.

Die bilderlastige Berichterstattung der nächsten drei Tage gibt es nach dem Klick auf „Weiterlesen“.

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Hausabriss – Tag 3 bis 4

By , 5. Dezember 2012 21:00

Die ersten Tage des Abrisses dienten zunächst der Einrichtung des Bauplatzes und den ersten Schritten zur Entkernung des Erdgeschosses.

Danach gab es zwei parallele Stränge: Vorbereitung des Haus-Abrisses und Fällen der langen Reihe von Bäumen. Beides war schnell erledigt, die Bäume z.B. waren innerhalb eines Tages gefällt, entastet und das Kleinzeug geschreddert. Ganz schön flott die Jungs!

Nach dem Klick auf „Weiterlesen“ gibt es wieder eine ganze Ladung Bilder von dem Abriss.

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Kandidat für den Titel „Nervigster Kostenfaktor“

By , 4. Dezember 2012 22:15

Heute kam der Kostenvoranschlag für etwas, das sofort und augenblicklich den ersten Platz unter den Kandidaten für den Titel „Nervigster Kostenfaktor“ einnahm.

Und das kam so: Stommel Haus muss für die Fertigung des Hauses die Bodenplatte oder – wie bei uns – die Geschossdecke ausmessen. Und zwar „auf den Millimeter“. Das bedeutet, dass die Geschossdecke / Bodenplatte vor dem Fertigungsbeginn von Stommel Haus fertiggestellt, vermessen und abgenommen werden muss.

Der Fertigungsbeginn wiederum liegt rund 8 Wochen vor dem Liefertermin.

Das wiederum bedeutet, dass diese 8 Wochen bei uns irgendwann im Dezember anfangen und über den Januar bis in den Februar laufen. Also so ziemlich den ganzen Winter. Und was tut es so gerne im Winter? Richtig: es schneit und regnet und stürmt.

Das wiederum bedeutet, dass unser Keller, der ja stehen bleibt, 8 Wochen schutzlos in der Landschaft steht, bevor er bebaut wird und lustig eingeregnet, beschneit und „bestürmt“ wird. Nicht gerade ideale Voraussetzungen, wenn man mal einen trockenen Keller haben möchte.

Aus diesem Grund, werden wir unsere Kellerdecke winterfest machen, indem wir ihn mit eine speziellen Folie überspannen, die das ganze Wetter von dem Keller fernhält und auch sturmfest ist. Diese Folie ist übrigens schlappe 182qm groß. An einem Stück. =:-o

Die Alternativen wären übrigens gewesen: eine dünnere Folie aus mehreren Teilen. Nachteil: kann reißen und an den Nahtstellen undicht werden. Alternative 2: auf Bretter geschweißte Teerbahnen. Hält auch dicht, ist aber bei der Entsorgung wahnsinnig teuer.

Was der Spaß kostet? Ratet mal (in den Kommentaren)! Der oder die, die am nähesten dran ist, bekommt am Ende ein Stück von der Folie als Fanartikel. 😀

Jetzt geht’s los!

By , 29. November 2012 20:56

Yiiiihaaaaaaaaaaaaw! Es geht los! Endlich!

Diese Woche haben die ersten „richtigen“ Arbeiten an unserem Haus angefangen.

Wir haben bisher die Ölheizung verkauft, den Öltank entfernen und entsorgen lassen sowie die Schutzmauer vor dem Tank kleingehauen. Aber die Profis rücken dann doch mit leicht anderem Gerät an. 🙂

Nach dem Klick auf „Weiterlesen“ gibt es dann auch eine Ladung Bilder!

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Not-So-Demolition Derby 2012

By , 28. November 2012 22:35

Neulich ein Kumpel – nennen wir ihn „Thor“ – zu mir: „Ich würde ja mal tierisch gerne eine Wand einreißen!“

Ich: „DAS lässt sich einrichten!“

Und so kam es, dass wir uns am letzten Wochenende getroffen haben, um eine Wand im Haus, die sowieso raus soll, mit unserer barbarischen Urgewalt einzureißen.
So war zumindest der Plan…

Die Bilder lassen erkennen, dass es ein wenig anders kam. So eine gemauerte 25cm-Wand ist doch ganz schön stabil. 😀

Aber unseren Spaß hatten wir trotzdem. 😉

Die Bilder gibt es im Interesse einer schlanken Startseite nach dem Klick auf „Weiterlesen“.

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