Category: Kellersanierung

Das Interhyp-Prinzip

Das Wärmedämmverbundsystem

By , 31. August 2014 15:00

Wärmedämmverbundsystem – wieder so ein sperriges Wort, mit dem ich vor Beginn unseres Bauvorhabens nichts hätte anfangen können.

Dass es aber für ein Haus von essentieller, wenn nicht sogar von existentieller Bedeutung ist, wird dem angehenden Bauherrenpaar dann doch schnell deutlich.  Zur Not in Form von Architekt, Bauleiter und Co. 😉

Worum es nun bei einem WDVS genau geht und wie wir das bei unserem Haus gelöst haben, darum geht es in dem heutigen Eintrag.

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Der ziemlich verrückte Wahnsinn

By , 30. August 2013 06:00

Ein sonniger Tag im Spätsommer bricht an, die Sonne geht auf…

Der Wecker liegt längst wimmernd in der Ecke, denn Bauherrin und Bauherr sind schon lange wach. Heute steht nicht einer dieser Tage an. Nein, heute steht ein Tag an, der den ganz normalen Wahnsinn weit in den Schatten stellen wird.

Heute ist ein Tag des schon ziemlich verrückten Wahnsinns!

Heute ist der Tag vor dem Umzug!

So mancher Bauherr wird ihn kennen, diesen letzten Tag vor dem Umzug. Gefühlt ist das Haus noch im Rohbau und nur 24 Stunden später soll ein Umzug stattfinden! „Unmöglich!“ schreit der gepeinigte Geist. „Unfug, das schaffen wir!“ erwidern die Bauherren.

Und so wird dieser Tag von Sonnenaufgang (ha, so ein Langschläfer, diese Sonne) bis Sonnenuntergang („Was? Schon dunkel draußen?“) gewerkelt, damit auch alles vorbereitet ist für den letzten Tag, den König aller Tage des Wahnsinns, den Tag des Umzugs.

Unser Programm für den heutigen Tag hat es in sich:

  • Im Keller fehlt noch an einer Ecke das Parkett.
    Nur so am Rande: im Keller ging der Kampf gegen die Feuchtigkeit bis zum letzten Tag. Das Verlegen des Parketts, die Montage der Türen und die Montage der Treppe haben wir per Rückwartsplanung so geplant, dass alles einen Tag vor dem Umzug fertig wird, um so die Zeit, die der Estrich trocknen kann, zu maximieren.
    Unser Bautrockner hat uns dabei wertvolle Dienste geleistet. In den drei Wochen, während denen er bei uns zu Gast war, hat er schätzungsweise 250 – 300 Liter Wasser ausgespuckt und nach und nach die Luftfeuchtigkeit auf 36% gedrückt!
  • Die Türen im Keller werden eingebaut.
  • Die Treppe wird geliefert und eingebaut.
  • Im Haus steht eine Reinigung von innen und außen an.
  • Die Installation der Elektrik und der Haussteuerung muss abgeschlossen werden.
  • Die Beleuchtung wird geliefert und montiert.
  • Der Netzwerkschrank harrt der Installation von Switch und Verkabelung.
  • In der Küche wird letzte Hand an einen abwischbaren Küchenspiegel gelegt.
  • Verpflegung und Getränke für die Umzugshelfer werden besorgt.

Ach ja, habe ich schon erwähnt, dass wir an diesem Tag auch noch eine Schlüsselübergabe machen? 😀

Der geneigte Leser wird sich natürlich fragen, warum wir uns das so antun. Und in der Tat hätten wir viele dieser Dinge bequem in den Tagen vorher erledigen können.

Der Grund für diese kompakte alles-am-letzten-Tag Planung war das ZDF. Genau, diese öffentlich-rechtliche Fernsehanstalt aus Mainz.
Die hatten nämlich vor ein paar Wochen angefragt, ob sie uns bei unserem Umzug begleiten dürfen. Man drehe eine Reportage über das Bauen und wolle drei Bauherrenpaare in verschiedenen Projektstadien begleiten. Wir kämen für die Phase „kurz vor dem Umzug“ in Frage.

Nun gut, da fühlt man sich natürlich geschmeichelt und wer einen Blog betreibt, besitzt sowieso einen latenten Hang dazu, Geschichten über sich und das Leben zu erzählen. Warum also nicht?

Und so beginnt eine Phase der Planung und Ideenfindung. Geplant sind 1,5 Drehtage. Um auch genug Material aufnehmen zu können, muss in dieser Zeit allerhand passieren. Es soll noch mit der Realität übereinstimmen, sprich es müssen die echten Aufgaben sein, halt nur für die Kamera an einem Tag konzentriert.
Also legen wir los, machen unsere gesammelten Handwerker verrückt, koordinieren zich Termine, informieren unsere Umzugshelfer, nehmen extra Urlaub, haben nach über zwei Wochen Arbeit eine feste Zusage, der detaillierte Zeitplan steht und was macht das ZDF?

Diese Mainzelmännchen sagen anderthalb Tage vorher ab! Sie wollten jetzt doch nur mit zwei Paaren drehen…
Der Dreh ist mir dabei echt egal. Aber nach so viel Arbeit, zwei leer telefonierten Prepaid-Karten und jeder Menge aufgescheuchter Leute wird man einfach so, mir-nichts-dir-nichts, im Regen stehen gelassen. 🙁

Au mann, einmal mit Profis arbeiten!

Nach einem ziemlich angefressenen „Was-habt-ihr-denn-da-geraucht?“-Telefonat weiß ich jetzt immerhin, dass man sich im ZDF ziemlich ungern mit RTL2 vergleichen lässt. *harharhar*

Jetzt müssen wir also nur noch diesen ziemlich verrückten Wahnsinn überstehen und dann heißt es auf ins große Finale! Drückt uns die Daumen!

Nervige Feuchtigkeit

By , 9. August 2013 18:36

Eigentlich, ja eigentlich wollten wir schon längst in unser Haus eingezogen sein. Wir könnten schon einen vollen Monat dort wohnen, gäbe es nicht ein kleines, geradezu fast unsichtbares Hindernis: Feuchtigkeit!

Als der Estrich im Keller eingebaut wurde, und vorher, als die Wände neu verputzt wurden, kam viel Wasser in den Keller. Sehr viel Wasser. Grob geschätzt waren es ca. 2.000 – 3.000 Liter!
Und die müssen wieder aus Boden und Wänden verschwinden bevor wir die Bodenbeläge verlegen lassen können und die Wände streichen. Tun wir das nicht, gibt es womöglich Spätfolgen, wie z.b. aufquellendes Parkett oder Schimmel.
Da das alles gewaltige Kosten nach sich ziehen würde, bleibt uns nichts anderes übrig, als zu warten, alles trocknen zu lassen und ein wenig darüber zu schreiben.

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Preise, Paletten und Pakete: vom Einkaufen im großen Stile

By , 3. August 2013 19:24

Berge! Berge ist das, was mir in den Sinn kommt, wenn ich mal wieder vor unserem Haus stehe und beobachte, welche Mengen an Material im Haus und am Haus verbaut werden. Morgens türmen sie sich noch vor dem Haus, um am Abend scheinbar spurlos verschwunden zu sein. Einziges Zeugnis ist eine jetzt glatte Wand oder ein Fußboden, der nicht mehr nur aus Estrich besteht.

Zum Glück wurden die meisten dieser Berge durch unseren Hausbauer geliefert und auch wieder abgetragen.

Doch für den Keller mussten wir noch unseren eigenen kleinen Berg besorgen. Denn der Keller liegt schließlich in unserer eigenen Verantwortung. Und da wollen die Fußbodenbeläge, Türen und Zargen, Farben und viele Zubehörteile ausgesucht und beschafft werden.

Und der erfahrene Hausbauer wird es schon ahnen: das wird eine ganz schöne Menge!

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Dosen und Leitungen

By , 20. Juli 2013 22:43

Hui, der Endspurt im Innenausbau wird so langsam zu einem der intensivsten Zeiträume des gesamten Hausbaus!

In diesem Artikel gebe ich mal einen kurzen Überblick, was den Stand der Dinge in Sachen Leitungen und Anschlüsse angeht.

Weil es wieder viele Bilder gibt und ich die Startseite schlank halten möchte, geht es nach einem Klick weiter.

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Estrich im Keller

By , 20. Juni 2013 20:12

Keller entkernt: check!
Schweißbahn eingebaut: check!
Wände verputzt: check!
Dämmung eingebaut: check!
Fußbodenheizungsschlangen eingebaut: check!

Estrich: „all checks completed, we are ready to go! Liftoff in 10, 9, 8…“

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Warme Füße für uns: Fußbodenheizung im Keller

By , 13. Juni 2013 19:02

Und weiter geht’s im Takt. Auf das Einbauen der Schweißbahnen und das Verputzen der Kellerwände folgte das Verlegen der Dämmung und der Fußbodenheizungsschlangen.

Wegen einiger Bilder folgt der vollständige Artikel nach dem Klick auf „Weiter lesen“.

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Fast wie neu: verputzte Kellerwände

By , 2. Juni 2013 18:06

Da wird monatelang an dem Keller rumgewerkelt und man sieht gefühlt kaum Fortschritte. Alles wird nur dreckig, überall liegt Schutt rum und die Wände sind rauh und roh.

Doch dann dauert es nur eine knappe Woche und wie mit dem Zauberstab sieht der Keller aus wie neu!

Ich spreche natürlich vom Verputzen der Wände. So eine dünne Schicht, die doch so viel ausmacht. Alle Löcher sind gestopft, schiefe Kanten werden gerade und hässliche Stellen sind jetzt schön.

Um es ein beisschen weniger peotisch auszudrücken: nachdem der Keller vollständig entkernt war, alle Mauern versetzt waren, die versetzt werden sollten und die Schweißbahnen eingebracht waren, konnte sich die Verputzer im Keller austoben.

Die volle Ladung Putz gibt’s nach dem bekannten „Klick“… 🙂

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Neue Kellerfenster

By , 27. Mai 2013 17:09

Irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass wir bei allen Teilprojekten zielsicher irgendwelche Komplikationen aufspüren und auf versteckte Minen treten.

Das Thema „Neue Kellerfenster“ ist auch so eines.

Der alte Keller enthielt noch alte Fenster – teilweise Originale aus den 60ern – die unbedingt ausgetauscht werden mussten. Da Fenster häufig eine lange Lieferzeit haben, fingen wir bereits im Dezember 2012 (!) mit der Anbieterauswahl an. Die etwas längere Geschichte, die darauf folgte, gibt es nach dem Klick auf „Weiter lesen“.

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Vom Bauen eines Hauses auf einen vorhandenen Keller

By , 25. April 2013 17:35

Der Platz in Deutschland wird knapp, immer häufiger passiert es, dass in einer Ortschaft kein freier Bauplatz mehr vorhanden ist. Als Alternative zu dem Bau in einem Neubaugebiet mit allen Vor- und Nachteilen bleibt da nur, ein gebrauchtes Haus zu erwerben.

Bei einem gebrauchten Haus erkauft man sich aber auch gravierende Nachteile. Häufig ist die Bausubstanz weit unterhalb heutiger Standards. Und ein gebrauchtes Haus zu finden, bei dem der Grundriss genau den eigenen Vorstellungen entspricht, ist noch seltener. Gleichzeitig sind die fälligen Renovierungsarbeiten mitunter zu teuer. Gerade Maßnahmen zur energetischen Sanierung können leicht einen Rahmen erreichen, bei dem sie sich nie amortisieren – wenn die Gegebenheiten des Hauses überhaupt einen energetische Sanierung erlauben.

Was bleibt, ist, ein gebrauchtes Haus zu kaufen, es abzureissen und neu zu bauen. Mit ein bisschen Glück hat das Haus einen Keller, den man wieder verwenden kann. Letzteres kann finanziell sehr attraktiv sein, kostet doch ein neuer Keller je nach Größe und Ausbaustufe schon zwischen 25.000 € und 70.000 €.

Wir haben uns bei unserem Bauvorhaben dafür entschieden, den Keller eines Bestandshauses in Bungalowbauweise stehen zu lassen und das neue Haus darauf zu setzen. Das Erdgeschoss haben wir abreissen bzw. zurückbauen lassen.
Die wichtigsten Gründe dafür waren:

  • Gut erhaltene Bausubstanz des Kellers
  • Nicht mehr zeitgemäße Wandkonstruktion des Erdgeschosses
  • Keine Möglichkeiten, das Erdgeschoss zu dämmen
  • Starke Abnutzungserscheinungen des Erdgeschosses durch Vernachlässigung und starkes Rauchen im Haus

In diesem Artikel möchte ich (streng subjektiv) beschreiben, welche Punkte dabei für uns wichtig waren, was zu klären war, bevor wir bauen konnten und welche Baumaßnahmen nötig waren, bis man den Keller nutzen konnte.

Bitte missversteht es nicht als allgemein gültige Checkliste oder als professionellen Leitfaden! Aber vielleicht kann der eine oder andere ja etwas davon nutzen oder für sein Bauvorhaben wiederverwenden – zumindest wenn ihr vorhabt, wie wir auf einem vorhandenen Keller aufzubauen. Vielleicht seid ihr aber auch gerade in der Entscheidungsphase und könnt nach diesem Artikel besser abschätzen, ob es sich für euch lohnt.

Weil es so lang wird: Klick auf „Weiter lesen“.

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