Category: Konstruktionsdetails

Das Interhyp-Prinzip

Bauvorhaben 4.0

By , 5. Dezember 2014 17:33

Es soll ja Bauherren geben, die bekommen nicht genug vom Bauen.

So wie wir zum Beispiel.

Unser neuestes Bauvorhaben wird sich um die Außenanlagen kümmern. Diese haben bisher noch mehr einer ungezähmten Wildnis geglichen, als dass man ernsthaft das Grundstück nutzen konnte. Nicht zuletzt beim Ausschachten der Gräben für die Heizungskollektoren haben wir das Grundstück umgepflügt und in eine pittoreske Hügellandschaft transformiert.

Die Gründe dafür sind mannigfaltig aber eines nach dem anderen.

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Tripp, trapp, die Trepp‘ ist da

By , 24. November 2014 20:42

Was wird täglich mit Füßen getreten, beschwert sich aber nie?

Was hat zwei Wangen aber keinen Mund?

Was trägt eine Verkleidung, ist aber kein Schauspieler?

Na, schon erraten? Natürlich, es handelt sich um eine Treppe!

Unverzichtbar in jedem Haus, tritt man ihre Stufen täglich mit Füßen. Geht vorbei an den Wangen, an denen sie aufgehangen ist. Und streicht vielleicht mit der Hand über die Verkleidung zwischen den Stockwerken.

Alles in allem ist eine Treppe – so unverzichtbar sie auch sein mag – doch eines der Dinge, über die sich angehende Bauherren zunächst einmal kaum Gedanken machen werden. Zu alltäglich sind sie und zu selbstverständlich werden sie genutzt.
Dabei sind die Entscheidungen, die es bei der Treppenplanung zu treffen gilt, mannigfaltig: welche Materialien sollen Verwendung finden, wie gewendelt soll sie sein, mit Stellstufe oder ohne, gesattelt oder nicht, platzsparend oder raumgreifend? Züchtig im eigenen (Treppen-)Haus versteckt oder offen-fordernd in den Lebensraum integriert?

Antworten zu all dem und mehr gibts nach dem Klick auf „Weiterlesen“.

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Uns geht ein Licht auf

By , 14. November 2014 18:36

Leuchten, Lampen und ihr Licht. So schön und wichtig diese drei Dinge für ein Haus sind, so schwierig ist es auch, sie selbst zu beschreiben oder darzustellen.
Wie will man auch Worte finden für etwas, das so viel Behaglichkeit in ein Haus bringt, jedoch mit Händen so wenig greifbar ist, wie der Schein einer wohlplatzierten Leuchte? Wie den alles überstrahlenden Glanz einer Lampe in einem Bild festhalten?

Schwierige Punkte in der Tat, nur noch übertroffen von der Frage, wie man aus dem schier unendlichen Meer der Angebote eine Auswahl treffen soll, die das eigene Heim fürderhin schmücken und erleuchten soll.

Und um die Lösung all dieser Punkte soll es heute gehen.

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Das Wärmedämmverbundsystem

By , 31. August 2014 15:00

Wärmedämmverbundsystem – wieder so ein sperriges Wort, mit dem ich vor Beginn unseres Bauvorhabens nichts hätte anfangen können.

Dass es aber für ein Haus von essentieller, wenn nicht sogar von existentieller Bedeutung ist, wird dem angehenden Bauherrenpaar dann doch schnell deutlich.  Zur Not in Form von Architekt, Bauleiter und Co. 😉

Worum es nun bei einem WDVS genau geht und wie wir das bei unserem Haus gelöst haben, darum geht es in dem heutigen Eintrag.

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Dunst? Welcher Dunst? – Von der Montage unserer Abzugshaube

By , 23. August 2014 16:00

Die aufmerksamen Leser unseres Blog werden bemerkt haben, dass in unserer Küche noch ein kleines Details fehlt: eine Dunstabzugshaube.
Lange Zeit war uns aber auch gar nicht klar, wie wir das lösen wollten. Schließlich fehlt uns in der Küche das, wo man die Abzugshaube typischerweise befestigt: die Decke. Klar, wir haben natürlich eine Decke in der Küche. Aber zum einem verläuft die in einer Höhe von mehr als 3,5m und zum anderen verläuft sie schräg. Dadurch entstehen zwei Probleme, nämlich die Länge eines Abzugkanals bzw. der Aufhängung und die Befestigung an der Decke (der Winkel zwischen schräger Decke und einer waagerechten Haube muss ja irgendwie ausgeglichen werden)

Das ist guter Rat wohl teuer!

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Pizzaestrich: wann darf ich den Boden belegen? [Aktualisiert, Bilder]

By , 5. Juli 2013 21:27

So ein Fußboden ist ja fast wie eine Pizza: ohne Belag fehlt etwas. 😉

Jetzt ist es aber so, dass der Fußboden aus gegossenem Estrich besteht, der noch eine Menge Feuchtigkeit enthält. Und mit „eine Menge“ meine ich 2.000 Liter Wasser, die für die Herstellung des Estrichs verbraucht wurde. Das macht mal eben schlappe 17 Liter Wasser pro Quadratmeter.

Und die müssen nach eine gewissen Ruhephase wieder raus. Denn sonst kommt es später zu Rissen, die den Estrich beschädigen und das, was darauf liegt und fest mit dem Estrich verbunden ist, gleich mit. Hinzu kommt auch noch die Gefahr ausgiebiger Schimmelbildung, wenn der Fußbodenbelag hinreichend dicht ist und die verdunstende Feuchtigkeit nicht abziehen lässt.

Über das Heizprogramm, das zu diesem Zweck gefahren wird, werde ich sicherlich noch an anderer Stelle ein paar Worte verlieren. Hier geht es mir aber darum, wie der richtige Zeitpunkt bestimmt wird, ab dem der Fußboden belegt wird.

Weiter geht es nach dem Klick, es wird länger. 🙂

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Tower of Flatland

By , 16. Mai 2013 21:44

Kennt hier noch jemand Flatland?

Diese knuffigen, putzigen, kleinen Wesen, die als zweidimensionale Geschöpfe auf einer Ebene leben?

Die fanden wohl unser Haus auch so toll, dass sie eingezogen sind. Und uns dreidimensionalen Wesen zur Ehre haben sie einen großen Turm gebaut! Glaubt ihr nicht? Ha, ich habe Beweise!

Der Tower of Flatland in unserem Haus

Der Tower of Flatland in unserem Haus

😀

Was auf dem Bild zu sehen ist, ist kein Gebäude aus Flatland (leider) und auch kein vergrabener Schnorchler sondern eine Markierung im Estrich.
An dieser Stelle wird nach dem Aufheizprogramm nachgemessen, ob der Estrich trocken genug ist. Und weil man dafür den Estrich durchbohren muss, stellt man mit dieser Markierung sicher, dass auch keine Schleife der Fußbodenheizung darunter ist.

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