Category: Erfahrungen mit Stommel Haus

Das Interhyp-Prinzip

Dunst? Welcher Dunst? – Von der Montage unserer Abzugshaube

By , 23. August 2014 16:00

Die aufmerksamen Leser unseres Blog werden bemerkt haben, dass in unserer Küche noch ein kleines Details fehlt: eine Dunstabzugshaube.
Lange Zeit war uns aber auch gar nicht klar, wie wir das lösen wollten. Schließlich fehlt uns in der Küche das, wo man die Abzugshaube typischerweise befestigt: die Decke. Klar, wir haben natürlich eine Decke in der Küche. Aber zum einem verläuft die in einer Höhe von mehr als 3,5m und zum anderen verläuft sie schräg. Dadurch entstehen zwei Probleme, nämlich die Länge eines Abzugkanals bzw. der Aufhängung und die Befestigung an der Decke (der Winkel zwischen schräger Decke und einer waagerechten Haube muss ja irgendwie ausgeglichen werden)

Das ist guter Rat wohl teuer!

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Bauen mit Stommel Haus – ein Zwischenfazit nach dem Rohbau

By , 27. April 2013 17:04

[Anmerkung: dieser Artikel ist Teil 3 einer Serie von Artikeln, die zusammenfassen, welche Erfahrungen (überwiegend sehr gute) wir beim Bauen mit Stommel Haus gemacht haben. Die anderen Folgen finden sich hier: Teil 1, Teil 2, Teil 3]

Der Rohbau unseres Hauses ist fertiggestellt und damit ist es höchste Zeit, ein weiteres Zwischenfazit zu ziehen: wie ist es, mit Stommel Haus ein Eigenheim zu bauen?

Das letzte Zwischenfazit fiel nicht ganz so positiv aus. Ein wesentlicher Bestandteil ist deshalb zu überprüfen, was sich in dieser Hinsicht getan hat. Darüber hinaus beleuchte ich, wie gut die weiteren Phasen (Abschluss der Planung, Organisation der Bauphase und Aufstellen des Hauses) geplant und organisiert wurden.

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Der Planungsprozess mit Stommel Haus

By , 17. Januar 2013 19:46

Nachdem ich hier bereits einmal beschrieben habe, wie wir persönlich unseren Grundriss entwickelt haben, möchte ich auch einmal beschreiben, wie der generelle Planungsablauf mit Stommel Haus funktioniert hat.

Gerade im Vergleich mit anderen Blogs habe ich festgestellt, dass die Planung, wie wir sie bei Stommel Haus erlebt haben, doch etwas anders abgelaufen ist als bei anderen Hasubau-Firmen. Natürlich wird es bei jedem anders ablaufen, so gibt es z.B. auch Bauherren, die mit fertiger Finanzierung und Plänen aufkreuzen und nur noch die Fertigung brauchen. Wer aber eine ungefähre Vorstellung möchte, was ihn bei Stommel Haus erwartet und wie die Planung ablaufen kann, darf gerne weiterlesen.

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Kurzer Zwischenstand: Hausbau mit Stommel Haus, Teil 2

By , 18. Dezember 2012 20:00

[Anmerkung: dieser Artikel ist Teil 2 einer Serie von Artikeln, die zusammenfassen, welche Erfahrungen (überwiegend sehr gute) wir beim Bauen mit Stommel Haus gemacht haben. Die anderen Folgen finden sich hier: Teil 1, Teil 2, Teil 3]

Nachdem Teil 1 unseres zwischenzeitliches Erfahrungsberichts schon ein wenig her ist, möchte ich unsere aktuellen Eindrücke schildern.

Eins vorneweg: wir bezahlen bei Stommel für ein Premium-Produkt Premium-Preise. Dementsprechend hoch ist unsere Erwartungshaltung und dementsprechend niedrig ist unsere Fehlertoleranz.

Gut bis sehr gut gefällt uns:

  • Erfüllung unserer Wünsche. Stommel Haus hat die Ruhe weg, wenn es darum geht, Änderungswünsche oder besondere Ideen umzusetzen. Sei es ein dritter Giebel, eine extra abgetrennte Wand im Bad oder extra-hohe Türen (natürlich für entsprechende Aufpreise, das ist ja klar). Es bleibt aber festzuhalten, dass auch die x-te Planänderung mit unerschüttlicher Ruhe vorgenommen wird und die Beratung für die Umsetzung sehr gut ist. Auch die Beratung während der Bemusterung war exzellent. Allein der Fliesenleger hat geduldig 3 Stunden mit uns verbracht, bis wir uns bei den Fliesen entschieden hatten.

Weniger gut gefällt uns:

  • Mehrere Fehler. Erst hat die Stommel-Architektin sehr viel Zeit benötigt und dann noch den Bauantrag versemmelt, später war ein Fehler im Energieausweis, jetzt ist auch noch ein Posten in einem Nachtragsangebot falsch, d.h. zu niedrig, berechnet worden. Alles in allem sind das jetzt schon drei Fehler, die in Summe sehr ärgerlich sind. Wohlgemerkt gehen alle Fehler zu unseren Lasten (Wartezeit, höhere Kosten). OK, bei einem unterzeichneten Angebot könnte man auf der niedrigeren Summe beharren aber möchte man wegen gut 1.500€ wirklich einen (Rechts-)Streit anfangen? Da heißt es eher, die Faust in der Tasche zu ballen und anderer Stelle einen Vorteil für uns zu verhandeln (Stommel Haus ist bereit bei der Kellerdecke einen höheren Höhenunterschied auszugleichen). Ärgerlich ist es trotzdem.
    Darf das bei einem Premium-Anbieter vorkommen? Einmal sicherlich, zweimal ist nervig aber spätestens bei dem dritten Patzer geht meine Geduld zu Neige.

Gar nicht gut gefällt uns:

  • Die Bearbeitungszeiten. Stommel Haus hat zwar die Ruhe weg, was prinzipiell gut ist. Das und die vollen Auftragsbücher führen aber andererseits auch zu erheblichen Bearbeitungszeiten. Nach dem Bemusterunsgtermin dauerte es immerhin sechs Wochen, bis wir alle Unterlagen (1:50-Pläne, Nachtragsangebote und Bemusterungsprotokoll) vorliegen hatten. Die Farbmuster haben wir auch alle bekommen. Aber auch das dauerte jeweils 2-3 Wochen.
    Das ist für jemanden, der es eilig hat, unbefriedigend. Denn man darf nicht vergessen: die Pläne und Angebote wollen alle im Detail verstanden und durchgearbeitet werden. Dann gehen wieder Fragen und Änderungswünsche an Stommel Haus, die das Ganze bearbeiten. Alles natürlich sequentiell. Offene Punkte und Fragen bespricht man dann am Besten auch persönlich oder per Telefon, wenn es denn zeitkritisch ist. E-Mails dauern schon mal ein paar Tage, bis sie beantwortet sind.
  • Terminmanagement. Ebenfalls sehr unschön ist, dass unser Bauleiter ohne Ankündigung in den Weinachtsurlaub gegangen ist. Gerade in einer Phase, in der Pläne besprochen, Angebote unterzeichnet und die Deckenplatte abgenommen werden muss, erwarte ich einen Hinweis, so dass ich meine eigene Planung darauf abstimmen kann. Ich verweigere niemandem seinen Urlaub aber ich will zumindest meine eigenen Aktivitäten darauf abstimmen können.
    Erfahren habe ich das auch nur durch Zufall, weil ich einer E-Mail von mir hintertelefoniert habe, zu der ich keine Antwort erhalten hatte. Meine Entrüstung darüber habe ich auch entsprechend kundgetan. Positiv war, dass ich sofort einen Ansprechpartner bekommen habe, der sowohl das Ausmessen übernimmt als auch für die Klärung von Detailfragen zur Verfügung steht.

Aktuelles Fazit: ich bin nach wie vor von Stommel überzeugt. Der Hersteller baut ein Premium-Produkt und wir freuen uns wahnsinnig auf unser Haus. Ich möchte bei den aufgetretenen Fehler nicht von einem Mangel im System sprechen, die Summe der Probleme stört aber dennoch.
Stommel Haus hat bisher bei jedem Problem nachgebessert, schöner wäre es aber allemal gewesen, wenn das gar nicht erst nötig gewesen wäre.

Ausmessen der Bodenplatte

By , 10. Dezember 2012 17:56

Heute gibt es mal keine Bilder…

Die Arbeiten sind natürlich trotzdem weiter gegangen aber abgeschlagener Putz ist nun nicht sooo pittoresk. 🙂

Ansonsten war heute unser Bauleiter da, um die Bodenplatte / Geschossdecke auszumessen. Glücklicherweise konnte er das trotz Plane machen. Zunächst hatte er angekündigt, die Bodenplatte ohne Plane zu benötigen, was angesichts der Tatsache, dass das Teil per Kran verlegt wurde, ein wenig schwierig gewesen wäre. Vor dem Termin habe ich noch Tauwasser und verbliebene Eisplatten vom Haus gekehrt, was mir meine erste Blase des Hausbaus eingebracht hat. 😉

Von den Außenabmessungen her passt alles soweit – auch wenn unser Haus an einer Seite 5cm kürzer ist als an der anderen. oO

Ein Problem haben wir allerdings bei den Höhenunterschieden! Inklusive des früheren Balkons haben wir fast 4cm Höhenunterschied in der Geschossdecke – zu viel!
Selbst ohne Berücksichtigung des Balkons haben wir noch 27mm Unterschied, was immer noch zu viel ist.

Maßgabe von Stommel: maximal 5 Millimeter Unterschied zwischen höchstem und niedrigstem Punkt der Bodenplatte! Bis 10 Millimeter könnten noch toleriert werden und mit Bauschaum bzw. Quellmörtel ausgeglichen werden.

Für uns bedeutet das jetzt, dass wir noch eine Ausgleichsschicht gießen müssen, die dann das geforderte Höhenprofil aufweist. Dazu wird eine recht dünnflüssige Ausgleichsmasse genommen, die sich entsprechend verteilt. Und weil das Zeugs so viel Wasser enthält, darf es mehrere Tage hintereinander nicht regnen. Und frieren darf es natürlich auch nicht, sonst bildet sich womöglich eine Eisschicht, die das Ganze sprengt. Super, ist ja auch so einfach im Winter.
Bedeutet wiederum für uns, dass wir evtl. noch eine Art Notabdeckung brauchen, die das Ganze trocken hält. Für die Temperatur drücken wir mal ganz fest die Daumen. Die Alternative wären nämlich sonst bis zum Frühjahr zu warten…

Also liebe Stommel-Häuslebauer da draußen: achtet schön auf eure Bodenplatte! Sprecht diesen Punkt rechtzeitig an und prüft ihn, sonst gibt es unliebsame Überraschungen bei der Abnahme der Bodenplatte bzw. des Kellers.

Kandidat für den Titel „Nervigster Kostenfaktor“

By , 4. Dezember 2012 22:15

Heute kam der Kostenvoranschlag für etwas, das sofort und augenblicklich den ersten Platz unter den Kandidaten für den Titel „Nervigster Kostenfaktor“ einnahm.

Und das kam so: Stommel Haus muss für die Fertigung des Hauses die Bodenplatte oder – wie bei uns – die Geschossdecke ausmessen. Und zwar „auf den Millimeter“. Das bedeutet, dass die Geschossdecke / Bodenplatte vor dem Fertigungsbeginn von Stommel Haus fertiggestellt, vermessen und abgenommen werden muss.

Der Fertigungsbeginn wiederum liegt rund 8 Wochen vor dem Liefertermin.

Das wiederum bedeutet, dass diese 8 Wochen bei uns irgendwann im Dezember anfangen und über den Januar bis in den Februar laufen. Also so ziemlich den ganzen Winter. Und was tut es so gerne im Winter? Richtig: es schneit und regnet und stürmt.

Das wiederum bedeutet, dass unser Keller, der ja stehen bleibt, 8 Wochen schutzlos in der Landschaft steht, bevor er bebaut wird und lustig eingeregnet, beschneit und „bestürmt“ wird. Nicht gerade ideale Voraussetzungen, wenn man mal einen trockenen Keller haben möchte.

Aus diesem Grund, werden wir unsere Kellerdecke winterfest machen, indem wir ihn mit eine speziellen Folie überspannen, die das ganze Wetter von dem Keller fernhält und auch sturmfest ist. Diese Folie ist übrigens schlappe 182qm groß. An einem Stück. =:-o

Die Alternativen wären übrigens gewesen: eine dünnere Folie aus mehreren Teilen. Nachteil: kann reißen und an den Nahtstellen undicht werden. Alternative 2: auf Bretter geschweißte Teerbahnen. Hält auch dicht, ist aber bei der Entsorgung wahnsinnig teuer.

Was der Spaß kostet? Ratet mal (in den Kommentaren)! Der oder die, die am nähesten dran ist, bekommt am Ende ein Stück von der Folie als Fanartikel. 😀

Musterkatalog

By , 30. November 2012 21:17

Nur mal so am Rande erwähnt: bei Stommel Haus kann man sich für die wichtigsten Dinge (kostenlos) ein Farbmuster herstellen bzw. liefern lassen.

Vielleicht gibt es das auch bei anderen Herstellen, ich möchte es sogar annehmen. Angenehm finde ich es trotzdem.

So hat sich mittlerweile einiges bei uns angesammelt:

  • Ein Stück Dachverkleidung in natur-unbehandelt
  • Ein Stück Außenbeplanckung in unserer Wunschfarbe „friesenblau“
  • Ein ganzes Paket unserer ausgesuchten Fliesen (1,2qm, das Paket wiegt ganze 30kg!)
  • Eine einzelne Fliese in einem anderen Farbton

Dazu gesellen sich dann hoffentlich bald noch ein Stück Innenwandverkleidung in einfach weißgewachst sowie ein Farbvergleichsmuster der Außenwand, das nur einmal gestrichen worden ist, um einen anderen Deckungsgrad sehen zu können.

So kann man sich in aller Ruhe die getroffene Auswahl nochmal vor Augen führen und prüfen, ob es einem auch langfristig gefällt.

Papierberge

By , 22. November 2012 20:19

Diese Woche sind innerhalb von zwei Tagen gleich zwei dicke Stapel Papier eingegangen, die abgearbeitet werden wollen: die Bauantragsgenehmigung und das Nachtragsangebot.

Der Bauantrag ist eigentlich richtig schnell gekommen, insgesamt war das ein bisschen mehr als 1 Monat. Umso ärgerlicher, dass wir fast einen Monat dadurch verloren haben, dass die erste Version fehlerhaft war. Aber was viel besser ist: wir haben keine Einschränkungen oder Auflagen erhalten. Nur der Carport darf im Straßenbereich keine sichteinschränkenden Elemente enthalten. Naja, das lässt sich wohl einrichten. 😀
Bezahlen dürfen wir den Spass natürlich auch. 525€ sind da angesichts der Komplexität und des Umfangs der Materie aber durchaus angemessen. Kein Vergleich zu den Gebühren, die wir für die Bestellung einer Buchgrundschuld bezahlen werden dürfen…

Das Nachtragsangebot ist wiederum rein Stommel-spezifisch. Im Rahmen der Bemusterung legt man ja jedes Detail fest. Dort wird dann auch festgelegt, ob es sich im Vergleich zur Grundausstattung um einen Mehrpreis oder einen Minderpreis handelt.
Bei der Bemusterung wird zunächst nur die Tendenz festgelegt. Die konkreten Werte folgen dann im Nachtragsangebot.

Gut ist, dass man für jede Position einzeln festlegen kann, ob man diese Position möchte oder nicht.

Weniger gut ist, dass es mitunter schwer zu erkennen ist, welche Positionen sich gegenseitig ausschließen. Hier wäre etwas nach dem Motto „Wählen Sie exakt eine Position aus den Nummern 1-3“ hilfreich.

Gar nicht gut ist, dass der gesamte Posten mit den Fliesen fehlt. Warum man für ein Angebot über 4 Wochen benötigt, geht über meine Hutschnur. Naja, und das Heizungsangebot ist sowieso wieder eine Sache für sich. Was bin ich froh, wenn wir das erledigt haben!

Jetzt ist jedenfalls die nächsten Tage erstmal Number crunchen angesagt. 🙂

Kleiner Kram

By , 18. November 2012 16:44

Kurzes Update zum Ende der Woche:

  • Unser Öltank ist raus. Vor kurzem war ein Unternehmen da, was den bestehenden Öltank entleert hat (was bis auf Rückstände sowieso schon der Fall war) und ihn dann demontiert hat. Zum Glück war diese Aktion letztlich deutlich preiswerter als befürchtet / kalkuliert.
  • Die erste Abschlagszahlung ist fällig. Stommel Haus hat einen Zahlungsplan, nach dem mit Fertigstellung des Bauantrags die erste Zahlung fällig wird. Diese Rechnung ist nun bei uns eingegangen und bezahlt.
  • Ein Service, den Stommel Haus bietet, ist, von der gewünschten Außenfarbe ein Muster zu liefern. Das haben wir natürlich genutzt und ein Stück Außenplanke mit Dreifach-Anstrich in der Farbe „Friesenblau“ bekommen. Hmmm, das ist schon ein deutliches Blau…
    Jetzt fängt also doch noch mal das Nachdenken an, ob das die richtige Farbe ist. Vielleicht geht es ja auch weniger kräftig? Mal sehen, was machbar ist.
    Neben der Außénfarbe haben wir übrigens auch ein Muster der Holzdecke bekommen. Sehr praktisch, um z.B. bei der Fliesenauswahl zu prüfen, ob das zueinander passt.

Nachtrag zum Bauantrag

By , 8. November 2012 04:47

Wie zuvor bereits berichtet, musste unser erster Bauantrag nachbearbeitet werde.

Dazu musste auch der Vermesser nochmals aktiv werden, was zu einer weiteren Rechnung geführt hat.

Eigentlich sehr ärgerlich. Nach einem Nachfragen unsererseits hat sich jedoch Stommel Haus dazu bereit erklärt, die Rechnung zu übernehmen.

Auch wenn ich Stommel Haus letzten Endes hier in der Pflicht sehe und die Kostenübernahme erwartet habe, finde ich es sehr gut, dass diese Angelegenheit sehr unbürokratisch und schnell gelöst wurde!

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