Category: Planung neues Haus

Das Interhyp-Prinzip

Das Wärmedämmverbundsystem

By , 31. August 2014 15:00

Wärmedämmverbundsystem – wieder so ein sperriges Wort, mit dem ich vor Beginn unseres Bauvorhabens nichts hätte anfangen können.

Dass es aber für ein Haus von essentieller, wenn nicht sogar von existentieller Bedeutung ist, wird dem angehenden Bauherrenpaar dann doch schnell deutlich.  Zur Not in Form von Architekt, Bauleiter und Co. 😉

Worum es nun bei einem WDVS genau geht und wie wir das bei unserem Haus gelöst haben, darum geht es in dem heutigen Eintrag.

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Dunst? Welcher Dunst? – Von der Montage unserer Abzugshaube

By , 23. August 2014 16:00

Die aufmerksamen Leser unseres Blog werden bemerkt haben, dass in unserer Küche noch ein kleines Details fehlt: eine Dunstabzugshaube.
Lange Zeit war uns aber auch gar nicht klar, wie wir das lösen wollten. Schließlich fehlt uns in der Küche das, wo man die Abzugshaube typischerweise befestigt: die Decke. Klar, wir haben natürlich eine Decke in der Küche. Aber zum einem verläuft die in einer Höhe von mehr als 3,5m und zum anderen verläuft sie schräg. Dadurch entstehen zwei Probleme, nämlich die Länge eines Abzugkanals bzw. der Aufhängung und die Befestigung an der Decke (der Winkel zwischen schräger Decke und einer waagerechten Haube muss ja irgendwie ausgeglichen werden)

Das ist guter Rat wohl teuer!

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Die Heizung kommt!

By , 28. Juni 2013 22:16

Ende Juni war es soweit und die von uns am meisten disktutierte Komponente hielt Einzug in unser Haus: die Wärmepumpe!

Im Vorfeld haben wir uns ja mehr als genug den Kopf darüber zerbrochen, was wir an Heizung haben wollen. Im Endeffekt haben wir uns für die Erdwärmepumpe entschieden, die jetzt auch eingebaut werden sollte.

Allerdings haben wir auch hier eine extra Schleife gedreht. Wie auch der geneigte Leser, der jetzt erst einmal auf „Weiter lesen“ klicken darf.

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Es werde Licht: Über Lux, Lumen und Leistung

By , 1. Juni 2013 20:46

Gibt es etwas einfacheres, als einen Raum zu betreten, einen Schalter zu betätigen und den Raum in strahlendem Licht erstrahlen zu lassen? – Vermutlich nicht!

Andererseits aber doch: wie stellt man sicher, dass es genau so hell ist, wie man es möchte? Und nicht schummrig wie in einer Höhle oder blendend hell wie in einem Labor?

Bei uns kommt erschwerend hinzu, dass wir sehr hohe Räume haben, dir wir indirekt anstrahlen wollen. Eine sorgfältige Planung tut deshalb Not! Ich habe aus diesen Gründen und weil ich schlicht neugierig bin 😀 versucht, diese Punkte eingehender zu betrachten und bin dabei auf eine Vielzahl von Lichteinheiten, Formeln und Zusammenhängen gestoßen.

Wie so häufig macht man sich keine Vorstellung davon, wie kompliziert einfache Dinge werden, wenn man versucht, sie zu verstehen und zu hinterfragen. 😉

Einen hervorragenden Einstieg in die Materie findet man übrigens in einer online verfügbaren Broschüre des „oberösterreichischen Energieparverband“. Und nein, diesen Namen habe ich mir nicht ausgedacht, die gibt es wirklich. 😀

Weil es überaus lang und kompliziert wird, hier der Klick auf „Weiter lesen“ (nur für Hardcore-Fans empfohlen! ;-)).

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Sonnenangeregte Elektronenaktivität, Teil 2 (Komponenten und Preise)

By , 17. Mai 2013 21:57

In Teil 1 hatte ich beschrieben, auf welcher Grundlage ich eine Entscheidung für eine PV-Anlage getroffen habe und mit welchen Leistungsdaten ich rechne.

In diesem Artikel soll es jetzt darum gehen, aus welchen Komponenten unsere PV-Anlage bestehen wird und wie diese zusammengestellt wurde. In einem gesonderten Abschnitt gehe ich auch kurz darauf ein, wie wir unseren Solarteur des Vertrauens gefunden haben und was man bei der Angebotsfindung beachten sollte.

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Sonnenangeregte Elektronenaktivität, Teil 1 (Grundlagen und Wirtschaftlichkeit)

By , 17. Mai 2013 17:40

An sonnigen Tagen wie heute fällt mir mal wieder ein, dass wir ja eventuell noch eine Photovoltaik-Anlage bauen möchten.
Zu verführerisch ist die Aussicht auf eine womöglich attraktive Rendite und eine (teilweise) Unabhängigkeit von den Stromerzeugern. Da ich mit der Materie bisher wenig bis gar nichts zu tun hatte, muss ich wohl ganz vorne anfangen. In mehreren Teilen schreibe ich hier zusammen, was ich in Erfahrung gebracht habe und gelernt habe.

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Bauen mit Stommel Haus – ein Zwischenfazit nach dem Rohbau

By , 27. April 2013 17:04

[Anmerkung: dieser Artikel ist Teil 3 einer Serie von Artikeln, die zusammenfassen, welche Erfahrungen (überwiegend sehr gute) wir beim Bauen mit Stommel Haus gemacht haben. Die anderen Folgen finden sich hier: Teil 1, Teil 2, Teil 3]

Der Rohbau unseres Hauses ist fertiggestellt und damit ist es höchste Zeit, ein weiteres Zwischenfazit zu ziehen: wie ist es, mit Stommel Haus ein Eigenheim zu bauen?

Das letzte Zwischenfazit fiel nicht ganz so positiv aus. Ein wesentlicher Bestandteil ist deshalb zu überprüfen, was sich in dieser Hinsicht getan hat. Darüber hinaus beleuchte ich, wie gut die weiteren Phasen (Abschluss der Planung, Organisation der Bauphase und Aufstellen des Hauses) geplant und organisiert wurden.

Weiter gehts nach dem Klick auf „Weiter lesen“!

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Vom Bauen eines Hauses auf einen vorhandenen Keller

By , 25. April 2013 17:35

Der Platz in Deutschland wird knapp, immer häufiger passiert es, dass in einer Ortschaft kein freier Bauplatz mehr vorhanden ist. Als Alternative zu dem Bau in einem Neubaugebiet mit allen Vor- und Nachteilen bleibt da nur, ein gebrauchtes Haus zu erwerben.

Bei einem gebrauchten Haus erkauft man sich aber auch gravierende Nachteile. Häufig ist die Bausubstanz weit unterhalb heutiger Standards. Und ein gebrauchtes Haus zu finden, bei dem der Grundriss genau den eigenen Vorstellungen entspricht, ist noch seltener. Gleichzeitig sind die fälligen Renovierungsarbeiten mitunter zu teuer. Gerade Maßnahmen zur energetischen Sanierung können leicht einen Rahmen erreichen, bei dem sie sich nie amortisieren – wenn die Gegebenheiten des Hauses überhaupt einen energetische Sanierung erlauben.

Was bleibt, ist, ein gebrauchtes Haus zu kaufen, es abzureissen und neu zu bauen. Mit ein bisschen Glück hat das Haus einen Keller, den man wieder verwenden kann. Letzteres kann finanziell sehr attraktiv sein, kostet doch ein neuer Keller je nach Größe und Ausbaustufe schon zwischen 25.000 € und 70.000 €.

Wir haben uns bei unserem Bauvorhaben dafür entschieden, den Keller eines Bestandshauses in Bungalowbauweise stehen zu lassen und das neue Haus darauf zu setzen. Das Erdgeschoss haben wir abreissen bzw. zurückbauen lassen.
Die wichtigsten Gründe dafür waren:

  • Gut erhaltene Bausubstanz des Kellers
  • Nicht mehr zeitgemäße Wandkonstruktion des Erdgeschosses
  • Keine Möglichkeiten, das Erdgeschoss zu dämmen
  • Starke Abnutzungserscheinungen des Erdgeschosses durch Vernachlässigung und starkes Rauchen im Haus

In diesem Artikel möchte ich (streng subjektiv) beschreiben, welche Punkte dabei für uns wichtig waren, was zu klären war, bevor wir bauen konnten und welche Baumaßnahmen nötig waren, bis man den Keller nutzen konnte.

Bitte missversteht es nicht als allgemein gültige Checkliste oder als professionellen Leitfaden! Aber vielleicht kann der eine oder andere ja etwas davon nutzen oder für sein Bauvorhaben wiederverwenden – zumindest wenn ihr vorhabt, wie wir auf einem vorhandenen Keller aufzubauen. Vielleicht seid ihr aber auch gerade in der Entscheidungsphase und könnt nach diesem Artikel besser abschätzen, ob es sich für euch lohnt.

Weil es so lang wird: Klick auf „Weiter lesen“.

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Über den Sinn und Unsinn eines Wärmepumpentarifs

By , 15. April 2013 20:45

Wie schon vorher mal beschrieben, bekommen wir in unserem Haus eine Sole-Wasser-Wärmepumpe mit Grabenkollektoren als Wärmequelle.

Jetzt stellt sich natürlich die Frage, wo die Wärmepumpe ihren Strom herbekommt. Die Fragestellung, eine Photovoltaik-Anlage als Haupt-Stromquelle für die WP zu nutzen will ich gar nicht groß anschneiden (funktioniert nur marginal, da Bedarf und Erzeugung des Stroms nur wenig überlappen). Vielmehr interessiert mich, ob sich einer der Wärmepumpentarife lohnt.

Leider wurden die WP-Tarife in den letzten Jahren stark erhöht. Einzelne Anbieter haben die Preise wohl innerhalb zweier Jahre um 60% angehoben.

Wie auch immer: für mich kann nur zählen, was jetzt auf dem Markt angeboten wird (für die Historie: das ist 2013).

Die Lage sieht so aus: WP-Tarife werden grundsätzlich nur vom örtlichen Energieversorger (ÖEV) angeboten.
Der Grund hierfür sind die Signale für die Steuerung der Rundsteuerempfänger (wegen der Abschaltung der Wärmepumpen), die der ÖEV nur selber erzeugt. Fremde Signale muss er nicht durch sein Netz lassen. Kann ein Stromanbieter aber den RSE nicht erreichen, entfällt die Grundlage für den WP-Tarif. Ergo: WP-Tarif gibt es nur beim ÖEV.

Behelfen könnte man sich mit einem Hybridmodell, indem man den WP-Tarif beim ÖEV bezieht und den restlichen Haushaltsstrom über einen günstigeren Anbieter.

Aber lohnt sich das überhaupt?

Die Antwort gibt es nach dem Klick auf „Weiter lesen“!

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Buchbinder Wanninger oder Von den Irrungen und Wirrungen ein Stromkabel umlegen zu lassen

By , 7. März 2013 19:38

Ach ja, der gute, alte Karl Valentin mit seinem Buchbinder Wanninger. Wenn der nur wüsste…

Vor nicht allzu langer Zeit begab es sich, dass ich das Stromkabel, das zu unserem Haus führt, verlegen lassen wollte, auf dass es im neuen Haustechnikraum das Haus betrete.

Aber, ach!, da steh ich nun, ich armer Thor und weiß nicht recht, was mir steht bevor…

Das Drama geradezu faustischen Ausmaßes beginnt damit, dass der örtliche Energieversorger uns zwar mit Energie versorgt aber nicht mit dem dazugehörigen Stromkabel. Dazu muss man sich an den örtlichen Verteilernetzbetreiber wenden.
Nur, wer ist das? Im Internet bin ich nicht so recht schlau geworden. Es gibt Gebiets-Datenbanken, die das aufschlüsseln aber dafür muss man Geld bezahlen.

Dann stell ich mich doch mal dumm und rufe einfach bei der Rhenag an. Die sind zwar für unser Gebiet zuständig aber nur fürs Gas. Für den Strom sollten wir uns doch an die Rheinenergie wenden oder ans RWE. Wer von beiden der richtige sein, wüssten sie aber auch nicht.

Na gut, fangen wir mal bei der Rheinenergie an. Kurzes Telefonat: nein, da sind wir falsch.

Also auf zum RWE. Das hat auf seiner Homepage eine sehr praktische Chat-Funktion. Die probiere ich doch gleich mal aus. Klappt auch sehr gut! Keine fünf Minuten später weiß ich: bei der RWE bin ich falsch! Ich muss mich an die Westnetz GmbH wenden.
Wer diese Firma – wie ich – nicht kennt, sei nicht verwundert: den Namen gibt es erst seit dem 1.1. und die Firma ist übrigens eine Tochter der RWE…

Was solls. Schnell dort angerufen, um mein Sprüchlein aufzusagen. Wie? Was? Es kommt nur eine Bandansage? „Wir sind ab dem 04. März wieder telefonisch zu erreichen!“. Ist ja cool. Und das am 1. März. Mal eben drei Tage nicht erreichbar…
Warten wir also…
Am 4. März dann der nächste Anruf. Und schwuppdiwupp ab in eine Warteschlange. Wie könnte es auch anders sein.
Nach 10 Minuten „Der nächste freie Mitarbeiter ist sofort für Sie da.“ hänge auf. Merkwürdiges Verständnis von „sofort“ haben die…

Damit bleibt nur die elektronische Kontaktaufnahme. Schnell eine E-Mail geschrieben, die innerhalb weniger Sekunden zugestellt ist. Auf die Reaktion muss ich dann aber anderthalb Tage warten.
Was solls, warten bin ich ja gewohnt…
Immerhin ruft mich dann auch tatsächlich ein Mensch zurück, der sogar verstanden hat, was ich machen möchte! Yaaaay!
Allerdings kommt direkt danach: „bei mir sind da aber falsch, Sie müssen sich an die Rheinenergie wenden“.<mitSauronsStimmeImMomentDerRingvernichtung>Neeeeeeeeeeiiiiiiiiiiiiinnnnnnnnn!</mitSauronsStimmeImMomentDerRingvernichtung>
Aber zu meinem großen Glück kann mir der Mitarbeiter einen direkten Ansprechpartner nennen und das sogar mit Telefonnummer!

Einen weiteren Anruf später ist dann das weitere Vorgehen klar:

  1. Ich schreibe dem freundlichen Herren kurz was ich möchte.
  2. Diese klärt mit der RWE (hier schaltet mein Gehirn kurz ab und bootet neu) ab, was genau zu tun ist.
  3. Er schreibt mir dann ein Angebot, das ich beauftragen kann.
  4. Danach wird der Auftrag ausgeführt.

Zeitdauer für das alles: 1,5 Wochen für das Angebot und danach 6-8 Wochen bis zur Ausführung. Wobei, naja, bei uns wäre das Kabel ja schon vorhanden. Vielleicht ginge es dann auch schneller…

Jetzt heißt also – richtig! – warten…

Hoffen wir mal, dass Godot uns gute Nachrichten bringt! 😉

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