Das Interhyp-Prinzip

Welches Häusle darf’s denn sein?

By , 20. Januar 2012 19:50

Die Entscheidung, welchen Haus-Anbieter man auswählt, habe ich mir vorab als einer schwierigsten überhaupt vorgestellt.
Die Anzahl an Firmen, die einen Häuserbau anbieten, ist schließlich nahezu unüberschaubar. Nach welchen Kriterien soll man sich da entscheiden? Und selbst wenn man Ratgeber, Tests und Vergleichsportale durchstöbert, liest und prüft, heißt das noch lange nicht, dass am Ende wirklich das gewünschte bei rauskommt.

Einen ersten Anhaltspunkt kann vielleicht eine der Fertighausaustellungen bieten, etwa hier, hier oder hier.

Die wichtigste Erkenntnis für uns nach dem Besuch in Wuppertal (Tipp: vorher mit einem Hersteller einen Besuchstermin vereinbaren. Dann kommt man wohl ohne Eintrittsgeld rein; wussten wir leider erst nachher) war, dass es keinen Sinn macht, sich direkt für einen Hersteller zu entscheiden, sondern dass wir uns zunächst für einen Stil entscheiden mussten. Einen ganzn Tag Häuser anschauen bringt nur Überlastung und damit Frust, weil man sich angesichts des überreichen Angebots nicht entscheiden kann.

Für uns relevant waren diese groben Kategorien:

Bei dieser Entscheidung kann man extrem systematisch vorgehen und alle denkbaren Parameter überprüfen, wie es z.B. hier (sehr lesenswert!) beschrieben ist. Wir haben für uns jedoch einen anderen Weg gewählt.
Das hauptsächlich entscheidende Kriterium war schlichtweg der Wohlfühlfaktor: wir fühlen wir uns, wenn wir ein Haus betreten und uns darin aufhalten? Dabei haben wir nicht nur die Musterhäuser herangezogen sondern auch Häuser von Bekannten, Freunden und der Familie. Denn letzten Endes ist es egal, welchen Estrich ich verwende, ob ich Siemens-Lufthaken brauche oder per Wünschelrute das Haus ausmesse: man muss am Ende drin leben. Und dieses Gefühl können wir für uns durch nichts als den „Wie-fühlt-es-sich-an“-Test ersetzen.

Mit dieser Basis war dann für uns schnell klar, dass es ein Holzhaus sein soll. Hier fühlen wir uns sofort wohl, das Raumklima ist sehr angenehm, der Werkstoff sieht gut aus und fühlt sich sehr angenehm an und überhaupt. 🙂

Mit der Festlegung auf ein Holzhaus blieb nur noch die Auswahl eines passenden Anbieters. Hier haben wir uns daran orientiert, ob es einen lokalen Anbieter gibt. Uns war für die Bau- und Planungsphase ein enger und persönlicher Kontakt wichtig, weshalb wir nicht für jeden Besuch ewig weit fahren wollten. Letzten Endes kamen damit Fullwood und Stommel in die engere Wahl.
Beide Anbieter haben uns überzeugt, Stommel jedoch noch ein bisschen mehr und so haben wir nur noch mit Stommel weiter geplant.
Einen letzten Stolperstein mussten wir dann aber doch noch aus dem Weg räumen: ist der Anbieter wirklich vertrauenswürdig? Hier halfen die unterschiedlichsten Dinge: Internet, Zeitschriften mit Bewertungen, andere Stommel-Bauherren oder Handwerke, die Stommel kannten. Alles zusammen ergab ein rundes Bild.
Sympathisch ist für uns auch, dass Stommel ein Familienunternehmen ist, das nicht um jeden Preis wachsen will sondern eine für sich gesunde Größe hat und diese behalten will.

Alles in allem sind wir mit unserer Entscheidung bisher sehr glücklich und freuen uns auf die konkrete Planung und den Bau!

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